Harburg
Handball

VfL Fredenbeck hat Matchball zum Klassenerhalt

Lars Kratzenberg fliegt in den Kreis und erzielt eines seiner vier Tore gegen Achim

Lars Kratzenberg fliegt in den Kreis und erzielt eines seiner vier Tore gegen Achim

Foto: Jörg Potreck

Nach dem 30:20-Heimsieg gegen die SG Achim/Baden ist für den Handball-Drittligisten sogar die Qualifikation für den DHB-Pokal möglich.

Fredenbeck.  Der VfL Fredenbeck ist fast am Ziel. Nach dem 30:20-Heimsieg gegen die SG Achim/Baden fehlt dem Handball-Drittligisten aus den vier restlichen Spielen (davon drei Heimspiele) nur noch ein Sieg zum Klassenerhalt. Den wollen sie schon am kommenden Sonnabend in der Geestlandhalle gegen die HSG Varel-Friesland holen. Das Spiel steht unter dem Motto: Matchball zum Klassenerhalt.

Gegen den Tabellenletzten SG Achim/Baden unter dem früheren Fredenbecker Trainer Tomasz Malmon taten sich die Fredenbecker schwer und ließen in der Anfangsphase viele Chancen liegen. Besonders mit der Quote auf der rechten Seite war Trainer An­dreas Ott überhaupt nicht zufrieden. Fredenbeck versäumte es, sich schon im ersten Durchgang deutlich abzusetzen. Stattdessen nutzten die Gäste die Fehler zu Gegentoren. Per Siebenmeter sorgte Achims Patrick Denker in der 28. Minute mit dem 10:12-Anschlusstreffer noch einmal für Spannung.

Im zweiten Durchgang lief es beim VfL besser. Keeper Edgars Kuksa glänzte mit tollen Paraden, in seinem ersten Spiel in der Ligamannschaft parierte Keeper Sebastian Spark zwei Siebenmeter. Mit David Oppong wurde das Spiel schneller. Seine Konter bescherten dem VfL in der 43. Minute eine 20:13-Führung – damit war das Spiel entschieden.

Zu den weiteren Stützen zählten Maciek Tluczynski mit schönen Anspielen, Lars Kratzenberg mit seinen Würfen aus dem Rückraum, Jürgen Steinscherer, der mehrere Male am Kreis eingelaufen ist, sowie der erneut im Angriff eingesetzte Zdenek Polášek.

Am kommenden Sonnabend, 19.30 Uhr, hat der VfL Fredenbeck zum dritten Mal in Folge Heimrecht. Gewinnt das Team dann gegen HSG Varel-Friesland, wäre der Klassenerhalt perfekt, wenn es bei drei Absteigern bleibt. Doch damit nicht genug. Beim Blick auf die Tabelle und den Spielplan für die Restsaison eröffnen sich dem VfL Fredenbeck ungeahnte Perspektiven. Platz sechs, der zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigt, scheint greifbar nahe. Der Tabellenfünfte VfL Potsdam, der es noch mit Spitzenreiter Wilhelmshaven zu tun bekommt, ist am letzten Spieltag zu Gast in der Geestlandhalle. Gut möglich, dass es am 9. Mai dann zu einem „Endspiel um die Teilnahme am DHB-Pokal“ kommt.

Die Tore: Maciek Tluczynski (8/2), Lars Kratzenberg (6), Jürgen Steinscherer (6/2), Zdenek Polasek, David Oppong (je 4), Fabian Schulte-Berthold (2)