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Hollenstedt

Hollenstedt schießt Schlusslicht Zweidorf mit 45:11 aus der Halle

Ihre eigenen Rekorde jagen die Handballfrauen des TuS Jahn Hollenstedt in der Oberliga Niedersachsen.

Hollenstedt. Nachdem sie in der Vorwoche den SC Germania List mit 40:12 aus der Max-Schmeling-Halle geschossen hatten, gelang ihnen gegen Schlusslicht SG Zweidorf/Bortfeld jetzt sogar ein 45:11 (20:6)-Erfolg. „Ich bin stolz, dass sich die Mannschaft trotz klarer Führung nicht hängen gelassen hat“, lobte Trainer Lars Dammann.

Die Gäste aus der Nähe von Peine hatten erhebliche Probleme mit der in Hollenstedt erlaubten Backe und leisteten sich viele technische Fehler. Coach Dammann nutzte die Gelegenheit, um Abwehrvarianten zu testen und in Ballbesitz die Torhüterin durch eine weitere Feldspielerin zu ersetzen. „Diese technische Variante haben wir 15 Minuten durchgezogen. Dann kennen die Spielerinnen sie schon, wenn wir das mal wirklich brauchen“, so Dammann.

Die besten Torschützen waren Eileen Volkmann (9/4), Julia Fritsche (7), Christina Wartjes (6), Dina Bergmane-Versakova, Rika Bremer und Nathalie Birett (alle 5). Nicht so einfach sollte es Tabellenführer Hollenstedt am kommenden Sonnabend (16.15 Uhr, Max-Schmeling-Halle) haben, wenn der HV Lüneburg zu Gast ist. Die Salzstädter verloren überraschend mit 24:27 bei Germania List und müssen als Elfte um den Klassenerhalt bangen.