Harburg
Fredenbeck

SV Beckdorf holt Punkt gegen die Flensburger Bundesligareserve

Handball-Drittligist spielt 25:25. Fredenbeck verliert beim Dritten

Beckdorf/Fredenbeck. Am Ende stand die im Sport immer wieder gestellte Frage im Raum: Ist das Unentschieden nun eher als Erfolg oder als Enttäuschung einzustufen? Und wieder war die Antwort ein sowohl als auch. „Betrachten wir das gesamte Spiel, wären zwei Punkte drin gewesen“, sagte Trainer Thorsten Detjen vom SV Beckdorf nach dem 25:25 (13:11) seiner Drittliga-Handballer gegen die Bundesligareserve der SG Flensburg-Handewitt. Und weiter: „Andererseits hatten wir am Ende aber Glück, dass wir noch zum Unentschieden treffen konnten.“

Zur Pause mit zwei und eine Viertelstunde vor Schluss mit vier Toren lagen die Beckdorfer in eigener Halle in Führung, um am Ende doch noch zittern zu müssen. Mit drei Treffern in Folge nach dem 22:24 legten sie eine erfolgreiche Aufholjagd hin. Nach einer Auszeit bei 25:25 gelang es ihnen in 25 Sekunden jedoch nicht, den Siegtreffer zu markieren. Als Hauptursache für den verpassten Sieg nannte Thorsten Detjen die mehr als 20 Fehlwürfe. Stefan Völkers war beruflich verhindert, Maris Verksakovs enttäuschte mit nur einem erfolgreichen Wurf aufs Tor. Beste Werfer waren Außen Henning Scholz (7/4) und Kreisläufer Markus Bowe (5).

Beim Auswärtsspiel des VfL Fredenbeck beim TSV Altenholz lag eine Überraschung in der Luft, doch schlussendlich mussten sich die Fredenbecker mit 23:28 (13:13) geschlagen geben. In der 36. Minute führte der VfL beim Tabellendritten noch mit 16:15.

Altenholz erwischte in eigener Halle den besseren Start. Fast jeder Wurf war ein Treffer, sodass die Gastgeber sich in der 18. Minute mit 9:5 absetzen konnten. Im Fredenbecker Angriff lief bis dahin wenig. Aus dem Rückraum kam zu wenig und auch die Außenspieler konnten nicht in Szene gesetzt werden. Einziger Lichtblick war Jonas Buhrfeind mit vier Toren von der rechten Seite. Als sich Fredenbecks Keeper Edgars Kuksa steigerte, kamen die Gäste heran. Elf Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Philipp Grote zum 13:13. Bis zum 20:20 (48.) war das Spiel völlig offen. Dann brachen die Fredenbecker ein, Altenholz warf fünf Tore und das Spiel war entschieden. Fünf Treffer erzielte Lars Kratzenberg.