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FC Süderelbe und Buchholz 08 haben Losglück im Pokal

Fußball-Oberligisten treffen im Oddset-Viertelfinale auf Gegner aus der Kreisliga

Neugraben/Buchholz. „Es hätte schlimmer kommen können“, war die erste Reaktion von Fußballtrainer Jean-Pierre Richter nach der Auslosung des Viertelfinales um den Hamburger Oddset-Pokal. Auch der zweite im Wettbewerb verbliebene Oberligist aus dem Süden, TSV Buchholz 08, darf sich nicht beklagen. Die beiden Südvereine bekommen es im Zeitraum von Donnerstag, 2. April, bis Ostermontag, 6. April, mit Kreisligisten zu tun. Der FC Süderelbe muss beim Tabellenzweiten der Kreisliga 4, SV Billstedt-Horn, antreten, der TSV Buchholz 08 beim Vierten der Kreisliga 8, TSV Seestermüher Marsch aus Schleswig-Holstein.

St. Pauli-Ikone Holger Stanislawski und sein Geschäftspartner Alexander Laas, früherer Profi beim HSV, VfL Wolfsburg, Arminia Bielefeld, RB Leipzig und heute beim Oberligisten Niendorf, haben den Oberligisten Süderelbe und Buchholz Gegner beschert, die zu schlagen sind. In den zwei weiteren Partien bleiben mit SC Condor gegen SC Victoria und HSV Barmbek-Uhlenhorst gegen Niendorfer TSV die Oberligisten unter sich.

Der TSV Seestermüher Marsch hat auf dem Weg ins Oddset-Pokal-Viertelfinale den TSV Holm (Bezirksliga West) mit 6:4 n.E. und den Landesligisten SV Lurup mit 3:2 geschlagen, hatte ein Freilos in der dritten Pokalrunde, setzte sich danach gegen den FC Alsterbrüder (Kreisliga) mit 7:4 und zuletzt mit 3:1 nach Verlängerung gegen den Landesligisten SC Schwarzenbek (Landesliga Hansa) durch und verdiente sich damit den Ruf als Pokalschreck.

Der SV Billstedt-Horn schaltete den Escheburger SV (Kreisklasse 11) mit 6:3 n.V., den Willinghusener SC (Kreisliga) mit 2:1, den Bezirksligisten SV Börnsen mit 6:4 nach Elfmeterschießen, den FC Voran Ohe (Landesliga) mit 2:1 nach Verlängerung und zuletzt mit 3:1 den TuS Berne (Bezirksliga) als dritten klassenhöheren Gegner in Folge aus. „Die stehen nicht ohne Grund im Viertelfinale“, sagt denn auch Jean-Pierre Richter und befürchtet nichts mehr, als dass der Gegner auch gegen seinen Verein wieder über sich hinauswachsen könnte. Co-Trainer Markus Walek hat Billstedt-Horn schon studiert, Jean-Pierre Richter hat auch bereits zwei Termine für den gleichen Zweck auf dem Zettel.