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Lüneburg

Havelses spielender Co-Trainer bezwingt den LSK

Die Stimmung im Heinrich-Langeloh-Stadion in Bardowick war erwartungsvoll.

Lüneburg. Aber die knapp 900 Zuschauer traten enttäuscht den Heimweg an. Der Lüneburger SK Hansa unterlag dem TSV Havelse in der Regionalliga Nord mit 0:1. Die Entscheidung fiel in der 73. Minute. Sie wurde wohl vom längsten Spieler auf dem Platz erzwungen. Eine Flanke von der rechten Seite. Christian Knappmann, spielender Co-Trainer der Gäste, sprang im Strafraum am höchsten und köpfte ein zum einzigen Treffer.

Beide Mannschaften hatten die Besucher nicht gerade mit packenden Torszenen verwöhnt. In den ersten 45 Minuten hatte sich das Spiel vor allem im Mittelfeld konzentriert. Havelse hatte im Hinspiel bei der 1:2-Heimniederlage erfahren müssen, wie stark der Aufsteiger aus Lüneburg in der Regionalliga inzwischen geworden ist.

Nach der Pause wurde das Spiel schneller, temperamentvoller und aggressiver. Torchancen allerdings blieben rar. Die klarsten für den LSK hatte Muhamed Alawie noch vor dem Gegentor. Bei der ersten wurde er frei gespielt, sein Schuss aber von einem Gegner abgeblockt. Minuten später wieder Alawie, der auf das Tor los rannte. Aber Havelses Torwart blieb Sieger.