Harburg
Beckdorf

Interimstrainer Thorsten Detjen hat in Beckdorf viel Arbeit vor sich

„Es liegt noch viel Arbeit vor uns“, war nur eine Erkenntnis, die der bis zum Saisonende verantwortliche Interimstrainer des Handball-Drittligisten SV Beckdorf, Thorsten Detjen, nach der 29:33 (11:14)-Auswärtsniederlage vom Tabellenletzten SG Achim/Baden mit nach Hause nahm.

Beckdorf. Die positive Lehre aus der zweiten Saisonpleite gegen das Tabellen-schlusslicht waren leichte Fortschritte im Abwehrverhalten.

In den Trainingseinheiten vor dem Auswärtsspiel in Achim hatte Thorsten Detjen einen guten Eindruck von der Mannschaft gehabt, die auch gut in das Spiel startete und mit 6:3 in Führung gehen konnte. Doch die offensive Deckung des Tabellenletzten machte zunehmend Probleme, was sich in 25 Fehlwürfen und zwölf technischen Fehlern ausdrückte. „Mit so einer Fehlerquote kannst du auch gegen den Letzten nicht bestehen“, sagte Detjen.

Detjen, der erst vor einer Woche das Zepter beim SV Beckdorf nach der Beurlaubung von Lars Dammann übernommen hatte, konnte auch nicht auf Stefan Völkers zählen, dessen langwierige Verletzung doch noch nicht auskuriert ist. In der Tabelle gehört der SV Beckdorf zu jenen vier Vereinen, die mit jeweils erst 15 Punkten wohl den ersten Abstiegsplatz unter sich ausmachen werden. Detjen: „Alle müssen begreifen, wie ernst die Lage ist.“ Detjen will jetzt schwerpunktmäßig die Abschlussschwäche bekämpfen.