Stade

Korbjäger des VfL Stade scheitern in Bernau an wackligen Nerven

17 Freiwürfe bei 69:83-Auswärtsniederlage nicht verwandelt

Stade. Trotz widriger Umstände hat sich der VfL Stade beim Tabellenzweiten der 1. Basketball-Regionalliga Nord, SSV Lok Bernau, gut verkauft. Dennoch stand am Ende eine vom Ergebnis her klare 69:83 (36:44)-Niederlage zu Buche. Neben Davey Hopkins, der am Mittwoch an der Schulter operiert wird, fehlten der angeschlagene Ceyhan Pfeil (Achillessehne) und Karim Elsayed, der wegen eines Zugausfalls nicht rechtzeitig zum Treffen erscheinen konnte.

Es war nicht die einzige Panne auf dem Weg zu diesem Auswärtsspiel: Bereits in Hamburg blieb einer der zwei Reisebusse liegen, so dass die Fahrt nach Bernau mit nur einem Bus und einem Privatwagen fortgesetzt wurde. Ohne drei Spieler und mit verkürzter Aufwärmphase ging es ins Spiel. „Gemessen an den Umständen haben wir unsere Sache sehr gut gemacht“, sagte Trainer Benka Barloschky. Dank einer Energieleistung hielt der VfL Stade das Spiel relativ offen, bevor Bernau zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 20 Punkte Vorsprung davonziehen konnte.

Auf zehn Punkte kamen die Stader noch einmal heran. Zu mehr reichte es aber nicht, auch weil der VfL Stade wacklige Nerven an der Freiwurflinie zeigte. Nur 14 von 31 Versuchen von der Linie wurden genutzt. Beste Korbjäger waren Richard Fröhlich (13), Kester Mayr (12), Florian Bunde und Martin Kemp (beide 11). Nach zwei spielfreien Wochenenden geht es für den VfL Stade erst am 28. Februar beim ASC Göttingen weiter.

( (HA) )

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