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SVG Lüneburg setzt Erfolgsserie in Bundesliga fort

Nach 3:1-Sieg in Coburg verbessert sich der Aufsteiger auf Tabellenplatz vier

Lüneburg. Die SVG Lüneburg setzt ihren Siegeszug in der Volleyball-Bundesliga fort. Nach dem 3:1 (25:21, 29:27, 18:25, 25:19) bei der bekannt kampfstarken VSG Coburg/Grub verbesserte sich die Aufsteiger auf den vierten Tabellenplatz. Aus dem Kampf um die Qualifikation für die Play-offs ist damit jetzt ein Kampf um die beste Ausgangslage im Kampf um die Meisterschaft geworden.

Angeführt von René Bahlburg, der zum besten Spieler gewählt wurde, ließ sich die SVG Lüneburg auch den achten Sieg in Folge (einschließlich Pokal) nicht nehmen, ließ aber auch zahlreiche vermeidbare gegnerische Punkte zu. „Wir konnten uns nicht wie in den vergangenen Partien in einen Rausch spielen, auch wenn wir mit der Spielstatistik sehr zufrieden sein können“, sagte Bahlburg. Vielleicht ja auch, weil Falko Steinke, der im Training umgeknickt war, zu Hause geblieben war und voraussichtlich auch in dieser Woche fehlen wird. René Bahlburg brachte es auf 18 Punkte, Jannik Pörner auf 17 und Timen Laane auf 15 Zähler.

Der NDR überträgt das Pokalfinale live in seinem Dritten Programm

Platz vier in der Tabelle zu verteidigen hätte für die Lüneburger den enormen Vorteil, in den Play-offs, die im Modus „best of three“ ausgetragen werden, mit einem Heimspiel zu starten und ein mögliches drittes Spiel in eigener Halle auszutragen. Bereits an diesem Mittwoch um 20 Uhr kann die SVG Lüneburg im Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin ihre Erfolgsserie auf neun Siege in Serie ausbauen.

Doch nicht nur in der Eliteliga des deutschen Volleyballs sorgen die Lüneburger für Furore. Ihr Einzug in das Finale um den deutschen Volleyballpokal am 1. März in Halle/Westfalen hat jetzt auch das Fernsehen auf den Plan gerufen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat die Fernsehrechte für das Endspiel erworben und wird das DVV-Pokalfinale live im Dritten Programm übertragen. „Wenn norddeutsche Mannschaften um Titel spielen, wollen wir natürlich dabei sein“, begründete Matthias Cammann, Redaktionsleiter Sport beim NDR-Fernsehen, die Entscheidung. Die SVG Lüneburg hat gerade die vom NDR durchgeführte Wahl zur Sportmannschaft des Nordens gewonnen. „Wir haben die Entwicklung der SVG Lüneburg in den letzten Monaten verfolgt und freuen uns, dass wir uns die Übertragungsrechte sichern konnten. Das Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen ist für alle Volleyballfans in Deutschland interessant. Es ist das Duell ‚David gegen Goliath‘ und für die Sportfans im Norden ein echtes Highlight“, so Cammann weiter.

Die Deutsche Volleyball-Liga hat wegen der Fernsehübertragung die Aufschlagzeiten für den 1. März geändert. Erster Aufschlag im Männer-Pokalfinale ist nun um 12.15 Uhr. Dafür wurde das Damenfinale zwischen Allianz MTV Stuttgart und den Ladies in Black Aachen auf 15.30 Uhr verschoben. Es ist das erste Mal, dass beide DVV-Pokal-Endspiele live im Free-TV gezeigt werden.