Harburg
Fredenbeck

Aushilfe Lukas Kraeft ist Fredenbecks bester Werfer in Großburgwedel

Auch gegen das Schlusslicht hat es für die Drittliga-Handballer des VfL Fredenbeck wieder nicht zum Sieg gereicht.

Fredenbeck. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Die Absprachen wurden nicht eingehalten“, schimpfte Trainer Andreas Ott nach dem 27:29 (9:17) bei der Turnerschaft Großburgwedel.

Dann fiel noch das böse Wort „lauffaul“ und Andreas Ott meinte speziell die sonstigen Leistungsträger der Mannschaft. So brachten es die Torjäger Maciek Tluczynski und Lars Kratzenberg gerade einmal auf einen und zwei Treffer. Benedict Philippi ging völlig leer aus wie auch Zdenek Polasek und Kreisläufer Fabian Schulte-Berthold. Bester Werfer war der für dieses Spiel reaktivierte Außen Lukas Kraeft mit acht Treffern, der den verletzten Jürgen Steinscherer und den abwesenden Maximilian Lens vertreten musste.

Besser wurde es erst in der zweiten Halbzeit, als das Spiel nach dem klaren Pausenrückstand praktisch schon entschieden schien. Szymon Krol hielt nach seiner Einwechslung überragend, Karol Moscinski und Philipp Grote machten drei und vier Tore. Ott: „In der zweiten Halbzeit war es ein ganz anderes Bild meiner Mannschaft.“ Bis auf zwei Tore kam Fredenbeck bei der fünften Niederlage in Folge noch heran und steckt nun im Abstiegskampf.