Harburg
Hollenstedt

Im Angriff nahezu perfekt gespielt

Hollenstedts Oberliga-Handballerinnen werfen im Spitzenspiel gegen Heidmark 44 Tore

Hollenstedt. Die Oberliga-Handballfrauen des TuS Jahn Hollenstedt sind ihrem Ziel, am Saisonende unter den Top-Drei zu stehen, einen wichtigen Schritt näher gekommen. Im ersten von drei aufeinander folgenden Spielen gegen die direkte Konkurrenz gelang dem Team ein souveräner 44:33 (23:18)-Heimsieg gegen die HSG Heidmark. Schon das Hinspiel gegen den von der A-Jugendlichen Lotta Heinrich (11 Tore) angeführten Tabellenfünften hatte Hollenstedt mit 35:26 gewonnen.

„Während wir im Angriff eine nahezu perfekte Partie abgeliefert haben, haben wir uns in der Deckung viele Nachlässigkeiten erlaubt“, fand Trainer Lars Dammann trotzdem ein Haar in der Suppe. Nathalie Birett (4 Tore) lenkte das Spiel clever. Während Rika Bremer (8) auf Linksaußen die präzisen Zuspiele von Torhüterin Dorit Schwanke zu vielen Gegenstoßtoren nutzte, war es die kaum zu bremsende Haupttorschützin Dina Bergmane-Versakova (14/4), die die Lücken von Interimskreisläuferin Carina Reichenbach (1) nutzte. Nach einer spielfreien Woche kommt es am Sonntag, 16. Februar, um 15 Uhr zum Spitzenspiel zwischen dem Dritten Hollenstedt und dem HV Lüneburg (4.).

Aufsteiger MTV Ashausen-Gehrden verlor trotz einer 10:7-Halbzeitführung mit 21:23 gegen die HSG Plesse-Hardenberg. „Wir machen viel zu viele einfache Fehler, mit denen wir uns das Leben selbst schwer machen“, sagte Trainer Andreas Bendfeldt. So liegt die Siebenmeterquote bei weniger als 50 Prozent. Gegen Plesse kamen eine ganze Reihe technischer Fehler hinzu, die die gemächlich aufbauenden Gäste in der ersten Hälfte auch aufgrund der gut parierenden MTV-Torhüterin Vanessa Hahn nicht nutzen konnten. Die meisten Tore für Ashausen warfen Rebecca Ravens (5) und Daniela Bieck (4).

Das für den 16. Februar angesetzte Auswärtsspiel beim Vorletzten MTV Großenheidorn wird voraussichtlich auf den 6. April verlegt.