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Für SVG Lüneburg waren die Chancen auf die erste Liga noch nie so gut

Mit einem Auswärtsspiel an diesem Sonnabend um 19.30 Uhr beim TB Bocholt geht für die Zweitliga-Volleyballmänner der SVG Lüneburg die kurze Winterpause zu Ende.

Lüneburg. Das Hinspiel gegen den Tabellenneunten war mit 3:0 eine klare Angelegenheit für das Team von Trainer Michael Merten, der die punktspielfreie Zeit für zwei Testspiele in Dänemark gegen den dänischen Vizemeister Middelfart VK nutzte. Reichte es im ersten Test zu einem 2:2-Unentschieden, ging das zweite Spiel mit 1:3 verloren.

Unterdessen werden die Aufstiegspläne der SVG Lüneburg in die 1. Bundesliga immer konkreter. Der Verein hat sich dem Vor-Lizenzierung-Verfahren durch den Deutschen Volleyball-Verband unterzogen, der die Bedingungen gelockert hat. So werden insbesondere für die Forderung einer Bundesliga-tauglichen Halle Übergangsfristen gewährt. In der Ersten Liga stecken einige Vereine finanziell in der Klemme, überhaupt nur drei Zweitligisten wollen aufsteigen. So gut waren die Chancen, im nächsten Jahr erstklassig zu spielen, für die SVG Lüneburg noch nie. Die Gründung einer Spielbetriebs-GmbH ist angeschoben. Jetzt hängt alles davon ab, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden.