Adendorf

Adendorfer EC will in Nordhorn mit Sieg ins neue Jahr rutschen

Das Weihnachtsfest ging für den Eishockey-Oberligisten Adendorfer EC mit einer 4:7 (1:3, 0:2, 3:2)-Heimniederlage vor fast 700 Zuschauern gegen den Tabellenzweiten Rostocker EC zu Ende.

Adendorf. Jetzt hoffen die Heidschnucken, wenigstens den Jahreswechsel und das Neujahrsfest als Sieger feiern zu können. Am Sonntag, 18.30 Uhr, steht ihnen in Nordhorn ein letztes Ligaspiel in 2013 gegen die GEC Ritter bevor.

An der Ostsee gehörten dem Adendorfer EC die ersten Spielminuten. Nach einer schönen Kombination landete der Puck auf Dennis Szygulas Schläger und prompt schlug es in der sechsten Minuten hinter dem gegnerischen Keeper ein. Vom Ausgleich der Gäste ließen sich die Adendorfer noch nicht beeindrucken, am Ende des ersten Drittels waren sie aber mit 1:3 für die eigene Ineffektivität bestraft. Am Ende des zweiten Durchgangs hieß es bereits 1:5. Die Niederlage war spätestens zu diesem Zeitpunkt absehbar, doch eine Hereingabe von Jörn Schmidt, die der gegnerische Goalie ins eigene Netz abfälschte, weckte noch einmal Hoffnungen. Dann scheiterten die Gäste von der Ostsee auch noch mit einem Penalty an AEC-Schlussmann Dennis Korff. Als dann die Rostocker aber einen Rebound verwerteten, war das Spiel für die Heidschnucken endgültig gelaufen. Nur ihr Topscorer, der Finne Markus Kankaanranta, konnte die Scheibe noch zweimal im gegnerischen Kasten versenken. An der Niederlage änderte das nichts mehr.

Beim Schlusslicht GEC Ritter Nordhorn sollten jetzt wieder drei Punkte drin sein. Doch für Übermut besteht kein Anlass. Am 6. Oktober kassierten der Adendorfer EC in Nordhorn eine 4:7-Niederlage, das Rückspiel in eigener Halle konnten sie fünf Wochen später mit 4:1 gewinnen. Beim Tabellenvierten Hannover Indians zogen sich die Ritter mit einer knappen 1:2-Niederlage in der Overtime mehr als achtbar aus der Affäre.