SVG Lüneburg schraubt Risikofaktor zurück und holt drei Punkte

Drei Punkte gewonnen, Platz zwei in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord verteidigt.

Lüneburg. Für die Volleyballer der SVG Lüneburg hat sich der Trip nach Paderborn, wo sie gegen den DJK Delbrück mit 3:1 (30:32, 25:12, 25:19, 25:18) einen Auswärtssieg holten, gelohnt. Zumal noch die Mannschaften auf den Plätzen drei bis fünf, Rumelner TV, TSV Giesen/48 Hildesheim und die Solingen Volleys, Niederlagen einstecken mussten und dadurch weiter zurückgefallen sind.

Ganz wichtig fand Trainer Michael Merten, dass seine Mannschaft nach dem hart umkämpften ersten Satz, der erst in der Verlängerung mit 30:32 verloren ging, schnell zu ihrem Spiel fand. „Bis dahin haben wir uns zu viele Fehler in der Annahme und im Angriff geleistet. Besonders der Risikofaktor im Angriff war viel zu hoch“, sagte Merten. Den habe er dann zurückgeschraubt, zugleich ließen beim Gegner nach deren Energieleistung im ersten Satz die Kräfte nach. Merten: „Diese Schwäche konnten wir nutzen.“ Falko Steinke und Mischa Urbatzka legten mit zwei Aufschlagserien den Grundstein zum Auswärtssieg.

Und dann rechtfertigte auch noch Michel Schlien seinen Einsatz, der unter der Woche nicht trainieren konnte, sich aber am Spieltag gesund genug fühlte, um die Auswärtsreise mitzumachen. „Weil Sven Tennert fehlte, war es besonders wichtig, dass wir auf Michel Schlien im Mittelblock zurückgreifen konnten“, sagte Merten.