Adendorf

Adendorfer EC siegt mit Mühe im Penaltyschießen

Eishockey: Knapper 5:4-Erfolg gegen die Crocodiles Hamburg, Niederlage gegen Harzer Falken

Adendorf. Drei Punkte waren gegen die Crocodiles Hamburg fest eingeplant. Am Ende musste sich der Eishockey-Oberligist Adendorfer EC vor 300 Zuschauern in eigener Halle mit nur zwei Zählern zufrieden geben. Der Sieg gegen den Tabellenletzten der Oberliga Nord, der vorher noch keinen Punkt gewonnen hatte, konnte erst im Penaltyschießen perfekt gemacht werden. Am Ende hieß es 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0).

Eine kleine Enttäuschung war dieser knappe Sieg schon, zumal der Ausflug in den Harz zwei Tage zuvor nicht von Erfolg gekrönt war. Beim Aufsteiger Harzer Falken kassierte Adendorf vor 400 Eishockeyfans in Braunlage ein 3:6 (3:1, 1:0, 2:2), nachdem sie auf eigenem Eis gegen diesen Gegner noch mit 8:3 gewonnen hatten. Doch diese Ergebnisse spiegeln das momentane Problem des Adendorfer EC wider, der sämtliche drei Siege im heimischen Walter-Maack-Eisstadion erzielte, auswärts bisher nichts zustande brachte.

In Braunlage war das Team von Trainer Dieter Kinzel personell gebeutelt, weil Phil Hungerecker (gesperrt) und Leif Buckup (berufliche Gründe) verhindert waren. Und trotzdem geriet der Sieg der Harzer Falken im Schlussdrittel kurz in Gefahr, als Vadim Kulabuchov die Adendorfer in der 46. Minute auf 2:4 heranbrachte. Eine Minute später war der alte Drei-Tore-Abstand schon wieder hergestellt. Die Tore erzielten Markus Kankaanranta, Kulabuchov und Matthias Hofmann. Ein eklatantes Missverhältnis weisen auch die Zeitstrafen aus: Harzer Falken vier, Adendorfer 14.

Das Beste am 5:4 gegen die Crocodiles Hamburg war die knisternde Spannung bis zum Schluss, bis Markus Kankaaranta den Penalty zum Sieg verwandelte. Der finnische Angreifer war der einzige Schütze, der im entscheidenden Abschnitt den Puck im Tor unterbringen konnte. Adendorfs Torhüter Dennis Korff, der alle drei Schüsse abwehren konnte, war der zweite Spieler, dem die Ehre der Bezeichnung „Matchwinner“ zusteht. Weiter trafen Denny Böttger, Phil Hungerecker, Kankaanranta und Dennis Szygula.