Adendorf

Ein Wechselbad der Gefühle

Eishockey-Oberligist Adendorfer EC erst 8:3 gegen Harzer Falken, dann 2:8 bei den Indians

Adendorf. Es war leider nicht der erhoffte Sieg für das Selbstvertrauen. Auch wenn der Eishockey-Oberligist Adendorfer EC beim 8:3 (4:0, 2:0, 2:3) im Heimspiel im Walter-Maack-Eisstadion vor 400 Zuschauern gegen die Harzer Falken Braunlage phasenweise wie aus einem Guss spielte, reichte die Euphorie dennoch nicht aus, zwei Tage später auch bei den Hannover Indians zu bestehen, wo sie mit 2:8 (0:4, 0:2, 2:2) so gut wie chancenlos untergingen. Eine Kulisse von 2000 Zuschauer machte in der Landeshauptstadt in der Halle am Pferdeturm reichlich Stimmung.

Gegen die Harzer Falken legten die Heidschnucken mit Volldampf los, traten wild entschlossen auf, die vorher kassierten drei Niederlagen in Folge wettzumachen. Nach nur zwei Minuten stand es 1:0 und nach einem furiosen ersten Drittel sogar 4:0. Kurz vor Schluss der Partie lagen die Adendorfer gar mit 8:0 vorn und ließen es dann austrudeln. Die Torschützen waren Michael Kratz, Phil Hungerecker (3), Markus Kankaanranta, Leif Buckup, Yotam Sherf und Denny Böttger.

Doch die Teams aus der Landeshauptstadt sind für den Adendorfer EC derzeit offensichtlich eine Nummer zu groß. Nach der 1:12-Niederlage bei den Scorpions eine Woche vorher unterlag der Eishockey-Oberligist nun bei den Hannover Indians 2:8. Nur bis zur 18. Minute hielt die Defensive, dann kassierte der AEC vier Tore in zweieinhalb Minuten. Zu Treffern kamen die Heidschnucken erst im Schlussdrittel durch Denny Böttger und Dennis Szygulla.

Nach der 1:12-Packung gegen die Hannover Scorpions, die für den sportlichen Leiter des Adendorfer EC nicht in die Oberliga gehören, will der Manager der Heidschnucken den eigenen Kader noch einmal verstärken, weil nach Stürmer Kim Wikström auch Sascha Fitzner mehrere Wochen ausfallen wird. Er erlitt beim DEL-Champion von 2010 bei einem Check eines Gegenspielers eine Schultereckgelenksprengung. „Wir wollen jetzt noch einen Stürmer holen“, sagte Finn Sonntag, allerdings keinen Ausländer, denn deren Kontingent ist bei den Heidschnucken gut besetzt.