Stade

VfL Stade hört in der 50. Minute auf, Handball zu spielen

„Schade.“ Mit einem einzigen Wort umschreibt Sascha Rajkovic die 21:28 (13:12)-Niederlage seiner Handballerinnen vom VfL Stade beim PSV Recklinghausen.

Stade. Allerdings holt der Trainer des Drittliga-Aufsteigers dann doch noch ein bisschen weiter aus. „Wir haben bis zur 50. Minute immer geführt, die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht und kämpferisch alles gegeben, danach haben wir vergessen, weiter zu spielen“, sagt der Stader Coach. Das sei eben die 3. Liga, da werde jeder Fehler gleich bestraft.

Sascha Rajkovic bescheinigte seiner Mannschaft eigentlich ein gutes Spiel, natürlich abgesehen von der Schlussphase. Da erzielten die VfL-Damen in 13 Minuten nicht einen Treffer und gerieten deutlich ins Hintertreffen. „Da haben wir alles kaputt gemacht, was wir vorher richtig gemacht haben“, ärgerte sich der engagierte Trainer. Die Begegnung in Recklinghausen war ausgeglichen, wenngleich auch mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Stade, die fast immer in Führung lagen und die Seiten auch mit einer knappen 13:12-Führung wechselten.

Seine Mannschaft habe Chancen für drei Spiele gehabt, aber zu wenig daraus gemacht, um den dritten Sieg in der 3. Liga zu landen. Der erste Ärger ist aber längst verflogen. „Wir müssen weitermachen und wollen jetzt das nächste Heimspiel gegen Minden gewinnen“, hat sich Sascha Rajkovic ein Ziel gesteckt.

Die meisten Stader Tore erzielten Jessica Galle (6/davon 2 Siebenmeter) und Anne Heinsohn (5).