Stade

VfL Stade geht in der Endphase die Kraft aus

Der Basketball-Aufsteiger verliert beim Topfavoriten SC Rist Wedel mit 62:74

Stade. Am Ende ging den Basketballern des VfL Stade in der 2. Bundesliga Pro B Nord beim SC Rist Wedel die Kraft aus: 12:25 verlor Stade das letzte Viertel und damit auch das Spiel. 62:74 (37:33) stand beim Erklingen der Schlusssirene auf der Anzeigetafel in der Steinberghalle, nachdem der VfL Stade zur Pause mit vier Punkten und auch nach dem dritten Viertel noch hauchdünn mit 50:49 geführt hatte. Während Trainer Benka Barloschky nach der Niederlage gegen Stahnsdorf in der Vorwoche noch enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft war, konnte er der zweiten Niederlage im vierten Spiel durchaus Positives abgewinnen. „Die ersten drei Viertel waren aus meiner Sicht das Beste, was wir bisher in dieser Saison abgeliefert haben“, sagte er. Auch ohne den verletzten Steffen Kiese, der sich im Training einen Bänderriss im rechten Knöchel zugezogen hat und voraussichtlich auch im kommenden Heimspiel gegen Hannover (27. Oktober, 16 Uhr) pausieren muss, nahm Stade von Beginn an den Kampf an. Beide Mannschaften verteidigten unheimlich intensiv.

Mitte des dritten Viertels hatte sich Stade sieben Punkte Vorsprung erarbeitet (45:38), doch dann kamen die Gastgeber immer mehr auf. Stades Reggie Hopkins, der mit 24 Punkten und einer starken 50 Prozent-Quote aus dem Feld zu überzeugen wusste, wurde mit fortlaufender Spielzeit immer häufiger gedoppelt und so ein wenig aus dem Spiel genommen. „In der entscheidenden Phase haben wir einfach nicht getroffen", so Barloschky, „Steffen Kiese hat uns deutlich gefehlt.“ Ismar Seferagic steuerte 17 Punkte bei. Jamo Ruppert verfehlte mit neun Zählern knapp eine zweistellige Punktausbeute. Ein Sonderlob für seine gute Verteidigung bekam Florian Bunde. „Florian hat einen Superjob gegen Diante Watkins gemacht“, sagte der Trainer. Einziger Kritikpunkt: Im Reboundverhalten muss sich der VfL Stade verbessern.“