Wilhelmsburg

Lauf des FC Türkiye gestoppt – Süderelbe wieder mit Topleistung

Der Lauf des FC Türkiye ist erst einmal beendet.

Wilhelmsburg. Gegen den bisher sieglosen VfL Lohbrügge gab es auf eigenen Platz eine deftige 2:5 (0:2)-Niederlage. Die Lohbrügger übernahmen unter der Regie von Ex-Türkiye Spieler Lukasz Sosnowski von Anfang an die Initiative. So war der Führungstreffer durch Ricardo Nunes nach feiner Vorarbeit von Sosnowski die logische Folge. Das 2:0 durch Christoph Bolz beendete eine enttäuschende erste Hälfte des FC Türkiye. Hoffnung keimte kurz nach der Pause durch den 15. Saisontreffer von Sascha De la Cuesta auf. Die wurde allerdings schnell wieder im Keim erstickt. Erst gab es Rot für Arafat Akyil nach Foul an Sosnowski und dann erzielte Sosnowski per Kopf das 3:1. Das zwischenzeitliche 2:4 von Christian Fuchs konnte an der Niederlage nichts mehr ändern.

Nahtlos knüpfte der FC Süderelbe im Spiel gegen den SC Schwarzenbek an die Leistung aus dem Kosova-Spiel an und beeindruckte beim 4:2 (4:1)- Sieg besonders in der ersten Hälfte. Es war ein Feuerwerk, das der FC Süderelbe eine Halbzeit lang abbrannte. Und es war einmal mehr Marcel Rodrigues, der mit fulminanten Fernschüssen für den Knalleffekt sorgte. Herrlich sein 1:0 nach Diagonallauf und Schuss in den oberen Winkel. Nach einem Stellungsfehler vom gegnerischen Torwart erhöht Mümin Mus auf 2:0. Süderelbe agierte mit Spielfreude und dem nächsten Böller von Rodrigues aus 25 Metern. Aber das enfant terrible der Elf von Trainer Jean-Pierre Richter konnte es auch als Vorarbeiter. Tolles Anspiel auf den ganz stark spielenden Nico Reinecke und nach 38 Minuten stand es 4:0. Es konnte einem Angst und Bange um den SC Schwarzenbek werden. Die aber, und das zeichnet die Mannschaft seit Jahren aus, zeigte einen unbändigen Kampfgeist. Sie kam kurz vor der Pause zum 1:4 und beim FC Süderelbe ging in Hälfte zwei nichts mehr. Im Gegenteil: Schwarzenbek wurde immer mutiger. Der nächste Treffer fiel eine Viertelstunde vor dem Ende und jetzt wurde es auf der Süderelbe Bank noch einmal unruhig.

Der Klub Kosova zeigte beim MSV Hamburg erneut eine gute Vorstellung und hätte nicht mit einer 1:2 (0:1)-Niederlage die Heimreise antreten müssen. Der zwischenzeitliche Ausgleich nach einer Stunde durch Besir Kasami reichte nicht zum Punktgewinn. Besonders bitter für den Aufsteiger waren zwei rote Karten in der Endphase der Begegnung für Zendel Ibisi und kurz darauf Besir Kasami.