Lüneburg

Als die Hoffnung schwindet, erzielt der LSK das Remis

Fußball-Oberligist verpasst durch 1:1 gegen VfL Oldenburg den Sprung auf Platz zwei

Lüneburg. Die Oberliga-Fußballer des Lüneburger SK Hansa haben den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz durch ein 1:1 (0:1) gegen den starken Aufsteiger VfL Oldenburg verpasst. Vor 400 Zuschauern im Wilschenbruch passierte genau das, was gegen einen defensivstarken Gegner nicht passieren darf. Die Lüneburger waren einen Moment unaufmerksam, vertändelten den Ball im Mittelfeld und ließen Oldenburgs Kai Schröder frei zum Schuss kommen (11.). Bis zur Pause erholte sich der LSK von diesem Schock nicht. Mehr als zwei Halbchancen und eine gute Gelegenheit sprangen nicht heraus.

Nach dem Seitenwechsel agierte der LSK zielstrebiger und war nun torgefährlicher. Doch bis zur 83. Minute sprang trotz fünf Riesenmöglichkeiten kein Treffer heraus. Allein Sven Möller verpasste dreimal die Gelegenheit zum Ausgleich. Als der in der 69. Minute für Dominic Ulaga eingewechselte Philipp Borges knapp verzog (80.), schien die Hoffnung zu schwinden. Bezeichnend für das unglückliche Agieren der Lüneburger war, dass der Ausgleich durch ein Eigentor fiel.

„Hätte Sven Möller zwei Minuten vor dem Abpfiff das 2:1 gemacht, wäre sogar der verdiente Sieg möglich gewesen“, ärgerte sich Co-Trainer Thomas Oelkers, der der Mannschaft ein Kompliment für die engagierte Leistung der zweiten Halbzeit aussprach. Trotzdem könne er mit dem Remis leben, befand Oelkers. Schlimmer als der Punktverlust wiege die schwere Schulterverletzung, die sich der starke Oliver Ioannou kurz vor Spielende zuzog.