Lüneburg

Eintracht holt drei Punkte gegen Aufsteiger Hagen

Landesligist Treubund bringt Zähler aus Etelsen mit – Ilmenau kassiert 0:8 in Uelzen

Lüneburg. Sieg, Unentschieden und Niederlage für die Mannschaften aus dem Landkreis Lüneburg in der Fußball-Landesliga. Luft im Abstiegskamp verschaffte sich Eintracht Lüneburg durch ein 5:3 (3:1) gegen den FC Hagen/Uthlede. Alexander Beis glich die frühe Führung der Gäste nach einer halben Stunde aus. Nach weiteren Treffern von Eduard Geist (36.) und Erkan Alkan (40.) wähnte sich die Eintracht auf der Siegerstraße, erlaubte sich aber viele Nachlässigkeiten in der Vorwärtsbewegung, wie SV-Coach Michael Krienke bemängelte. Die Folge: Hagen glich zum 3:3 aus. Im Schlussspurt zeigte die Eintracht aber, dass sie die bessere Mannschaft war und verdiente sich durch Treffer von Geist (65.) und dem eingewechselten Sebastian Völcker (92.) die drei Punkte.

Der MTV Treubund Lüneburg entführte beim 1:1 auswärts beim TSV Etelsen in einem Spiel mit zahlreichen Torchancen hüben wie drüben einen Punkt. Nach einer Ballereroberung in der 25. Minute passte Steffen Homburg auf Marcel Wulff, der den Ball präzise in die Mitte des Strafraums weiterleitete. Dort war Steffen Hattendorf zur Stelle und vollendete mit einer Grätsche zum 0:1. In einer ausgeglichenen Partie konnten die Gäste drei weitere Großchancen bis zur Halbzeitpause nicht nutzen. Maximilian Fischer, Johann-Wilhelm Studtmann und Max Hartmann versäumten eine Resultatsverbesserung nur knapp. Auch nach dem Wiederanpfiff wogte das Spiel hin und her. Nach einem katastrophalen Fehlpass der Eintracht konnte die Heimmannschaft nach einer Stunde egalisierten. Maik Kruse hatte noch den zweiten Treffer für den MTV Treubund auf dem Fuß, scheiterte aber knapp. „Bis auf das unglückliche Gegentor haben wir gut verteidigt und uns diesen Punkt verdient“, kommentierte MTV-Coach Olaf Lakämper den Ausgang der Partie.

Mit wenig Hoffnung war Außenseiter SV Ilmenau zum Spitzenreiter Teutonia Uelzen gereist. Dass am Ende aber eine 0:8-Packung zu Buche stand, hatte niemand erwartet. Bereits in der Vorwoche hatte der „klare Ligafavorit“, so Ilmenaus Trainer Sven Jenßen, Rot-Weiss Cuxhaven mit dem selben Resultat abgekanzelt. Zur Halbzeit lagen die Ilmenauer mit 0:5 zurück. Nach einem „Donnerwetter“ in der Kabine wachten die Gäste auf und verhinderten ein zweistelliges Resultat.