Buxtehude

VfL Stade startet in das Abenteuer 3. Liga

Heimspiel der Handball-Frauen gegen Bad Salzuflen. Buxtehude II gegen SV Henstedt-Ulzburg. Fredenbecks Männer nach Schwerin

Stade/Buxtehude. Endlich ist es soweit. Nach Wochen schweißtreibender Vorbereitung starten die Handball-Frauen des VfL Stade in das Abenteuer 3. Liga. Erster Gegner der neuen Saison ist am heutigen Sonnabend der HC 93 Bad Salzuflen, letztjähriger Tabellenzwölfter in der 3. Liga Nord (18 Uhr, Sporthalle Vincent-Lübeck-Gymnasiums). Trainer Sascha Rajkovic weiß um die Schwere der Aufgabe, setzt auf die positive Entwicklung des Vorjahres in der Oberliga mit der sofortigen Rückkehr in die 3. Liga.

Mit Dragica Klindo kann der VfL Stade einen Neuzugang präsentieren, der Erfahrung aus der 3. Liga mitbringt. Die Serbin spielte zuletzt bei Grün-Weiß Schwerin und soll im Rückraum Verantwortung übernehmen. Ziel des Trainers und seiner jungen Truppe ist der Klassenerhalt. Die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Uwe Witt sehen eine Entwicklung, die intensive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen trage Früchte.

Das Juniorenteam des Buxtehuder SV II startet ebenfalls mit einem Heimspiel, erwartet am Sonntag um 15 Uhr in der Halle Nord mit dem SV Henstedt-Ulzburg den Staffelfavoriten der 3. Liga Ost. Für Erstligatrainer Dirk Leun eine gute Gelegenheit, den ersten Gegner seines Teams im DHB-Pokal in eigener Halle beobachten zu können. „Wir haben acht Wochen hart und intensiv gearbeitet“, sagt Trainer Steffen Birkner, zuletzt gab es einen Test gegen die Bundesligareserve. Henstedt-Ulzburg reist mit einer erfahrenen Mannschaft nach Buxtehude, unter anderem mit der früheren BSV-Kreisläuferin Christina Vogt, die reaktiviert wurde. Birkner hält mit seiner jungen Mannschaft dagegen, setzt mit Franziska Stöver und Vivian Burandt zwei A-Jugendliche ein. „Wir müssen 120 Prozent Leistungsbereitschaft zeigen, um Paroli zu bieten", sagt der Coach.

Die Drittliga-Männer des VfL Fredenbeck reisen am Sonnabend, 18.30 Uhr, zum SV Mecklenburg-Schwerin und wollen gegen den Nachfolgeverein des insolventen Zweitligisten SV Post Schwerin, der auch zweimal verloren hat, die ersten Punkte einfahren.