Drennhausen

Elbmarsch verkauft sich gut, ein Punkt springt aber nicht heraus

Sieg, Remis und Niederlage für Landesligisten aus Kreis Lüneburg

Drennhausen. Auswärtsfahrten an die westliche Grenze des Bezirks Lüneburg scheinen den Landesliga-Fußballern von Eintracht Elbmarsch nicht zu bekommen. Zwei Wochen nach der 0:1-Niederlage bei Eintracht Cuxhaven kehrten sie mit einem 1:2 (0:1) vom VSK Osterholz-Scharmbeck zurück. Berufs- und krankheitsbedingt musste Trainer Sven Timmermann auf zehn Akteure verzichten. Die Abwehr stand dennoch sicher, bis eine Faustabwehr von Torhüter Nico Fabian bei einem VSK-Spieler landete, der aus 30 Metern ins verwaiste Tor traf (30.). Auf das 0:2 (69.) gaben die Gäste zwei Minuten später die passende Antwort. René Schade verwertete die Rückgabe von Finn Baltzer mit Hilfe des Innenpfostens. In der Schlussoffensive konnten Christian (2) und Matthias Spill sowie Marc Schade ihre Chancen nicht nutzen. „Es hat nicht sollen sein“, sagte Ligamanager Philipp Meyn, „insgesamt ist es eine gerechte Niederlage.“

„Wir sind nicht an die Leistungsgrenze gekommen und haben deshalb so hoch verloren“, kommentierte Trainer Sven Jenßen (SV Ilmenau) die 0:5-Heimniederlage gegen FC Hambergen. Bis zur Pause hatte Ilmenau nur einen Gegentreffer zugelassen, weil Torhüter Jan Dammann einen Flankenball durch die Hände rutschen ließ. Entscheidender Nackenschlag war das 0:2 mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit.

Besser erging es den beiden Lüneburger Vereinen. Die SV Eintracht feierte das 0:0 beim ungeschlagenen Tabellenzweiten Eintracht Cuxhaven wie einen Sieg. „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, die Mannschaft hat sich weiter gefestigt“, sagte Trainer Michael Krienke. Grundlage für den Punktgewinn waren eine starke Defensive und viele gewonnene Zweikämpfe. Dreh- und Angelpunkt des Eintracht-Spiels war Andreas Demir, der im Mittelfeld die Fäden zog. Der MTV Treubund zitterte sich beim Vorletzten MTV Dannenberg zum 3:2 (1:0)-Sieg. Durch Treffer von Marcel Wulf, Benjamin Urland und Steffen Hattendorf führte Treubund mit 3:1, bis es nach dem Gegentor (89.) noch einmal eng wurde. „Beide Teams haben aufgrund der prekären Tabellensituation verunsichert gewirkt. Wir haben vier A-Jugendliche einsetzen müssen, die ihre Sache sehr gut gemacht haben“, sagte ein zufriedener Ligamanager Manfred Martens.