Hechthausen

Schwerer Sturz von Tom Lamek sorgt für getrübte Siegerstimmung

Auch wenn Jens Buchberger von den Motorradfreunden Niederelbe das 23. Sandbahnrennen auf seiner Heimbahn in Hechthausen gewinnen konnte, wollte bei der Siegerehrung nicht so richtig Freude aufkommen.

Hechthausen. Denn ausgerechnet sein Freund und stärkster Konkurrent, Tom Lamek, war im zweiten Vorlauf der 500 ccm B-Soloklasse schwer gestürzt und musste mit vier Brüchen der Brustwirbel ins Elbe-Klinikum nach Stade gebracht werden. Der 19 Jahre alte Vorjahressieger aus Hechthausen war am Ausgang der Startkurve ins Schlingern geraten und überschlug sich. Das Motorrad durchbrach die Leitplanke. Der spektakuläre Sturz bedeutet für den talentierten Bahnfahrer Tom Lamek, der in dieser Saison in die A-Soloklasse aufsteigen wollte, eine längere Pause. Weitere Untersuchungen sollen entscheiden, ob er operiert werden muss. Bis zum Sturz lagen Tom Lamek und sein Lehrmeister Jens Buchberger mit je einem Laufsieg in Führung. Der 41-jährige Buchberger holte sich auf der Waldbahn den Gesamtsieg vor Stefan Repschläger (Teterow) und André Majewsky (Werlte). Den Sieg bei den B-Lizenz-Seitenwagen holten sich Albert Till und Timo Wessel aus Martfeld vor Simon Renken mit Sonja Dreyer aus Schneverdingen.

Für die Motorradfreunde Niederelbe war die Bilanz mit nur 400 Besuchern beim 23. Rennen eher unbefriedigend. Seit langem kämpft der engagierte Verein um gute Voraussetzungen für sein Traditionsrennen. Doch Feierlichkeiten wie Ostefest in Hemmoor und Jahrmarkt in Himmelpforten und schlechtes Wetter im Vorfeld sorgten für mäßigen Besuch. Trotz aller Widrigkeiten und finanzieller Einbußen wird der Verein nicht aufgeben, das 24. Rennen 2014 ist in Planung