Alte Herren von TuS Güldenstern jubeln nach Neunmeterschießen

Gastgeber gewinnt das 42. Hallenturnier für Altligamannschaften

Stade. Früher war nicht alles besser, aber das Fußball-Hallenturnier der Altliga von TuS Güldenstern Stade hat in seiner über 40 Jahre währenden Geschichte schon bessere Tage erlebt. "In den Anfangsjahren haben hier noch der HSV und Werder Bremen gespielt und 700 Zuschauer angelockt", erinnerte sich Uwe Oelking, der einst als Fußballer dabei war und später auch das Turnier organisierte. Die jüngste Auflage ohne die dänischen Stammgäste von Nykobing/Falster erlebte Oelking nur als Zuschauer und gehörte am Ende trotzdem zu den Gewinnern. Er nahm einen Flachbildfernseher als ersten Preis in der Tombola mit nach Hause. Auch der Pokal blieb in Stade. Gastgeber TuS Güldenstern gewann das Endspiel gegen Arminia Bielefeld mit 8:7 (3:3) nach Neunmeterschießen.

Ohne Niederlage und ohne Gegentreffer marschierte das Altligateam von Güldenstern Stade ins Finale. Einziger Schönheitsfehler war ein 0:0 in den Gruppenspielen gegen Eintracht Immenbeck. Torhüter Pascal Drusch wurde wegen seiner makellosen Bilanz als bester Torhüter ausgezeichnet. Für die Zuschauer war das Halbfinale der Heimmannschaft gegen eine Auswahlmannschaft ehemaliger Stader Ligaspieler der Turnierhöhepunkt, standen doch im Auswahlteam außer Ingo Dammann nur frühere Güldenstern-Fußballer. Mit 4:0 zog die Güldenstern-Altliga ins Endspiel ein.

Das zweite Halbfinale gewann Arminia Bielefeld mit 5:1 gegen den FC Oste/Oldendorf. Im Endspiel konnten die Arminen in der Schlusssekunde zum 3:3 ausgleichen. Erst in der zweiten Verlängerung des Neunmeterschießens waren Pascal Drusch und Dennis Drechsel die Matchwinner. Und danach war auf der Party im Güldenstern-Casino beim Grünkohlessen doch wieder alles so gut wie früher.