Güldenstern auch in eigener Halle nicht zu stoppen

Fußballer aus Stade gewinnen das Heimturnier um den Signal-Iduna-Cup 2013

Stade. Und wieder gewinnt TuS Güldenstern. Nach dem Sieg beim Budenzauber in Lüneburg waren die Landesliga-Fußballer aus Stade auch bei ihrem eigenen Hallenturnier um den Signal-Iduna-Cup 2013 die Sieger. Und wie schon im Vorjahr waren Torhüter Patrick Bartsch und Angreifer Salim Aichaoui die Matchwinner. Nach dem 5:4 in 2012 gegen den VfL Stade hieß der Endspielgegner dieses Jahr SV Blau-Weiß Bornreihe und das Ergebnis fiel mit 8:6 sogar noch höher aus. Allerdings benötigten die Gastgeber bei ihrem jüngsten Turniersieg nach einem 3:3 ein Penaltyschießen.

Der von seinem Trainer Martin König zum Torjäger umgeschulte Salim Aichaoui war nicht nur einer der besten Spieler und bester Torschütze der TuS Güldenstern, er war es auch, der seiner Mannschaft überhaupt erst das Penaltyschießen ermöglichte, als er elf Sekunden vor Schluss den Treffer zum 3:3 erzielte. Schon beim Turniersieg in Lüneburg waren Bartsch und Aichaoui die herausragenden Spieler gewesen.

Dabei kam Güldenstern nur langsam in Fahrt, schaffte den Einzug ins Halbfinale nur als Gruppenzweiter hinter dem späteren Finalgegner Blau-Weiß Bornreihe. Im Halbfinale lag TuS Güldenstern gegen den TSV Wiepenkathen mit dem besten Torwart Viktor Meglin und dem besten Torschützen des Turniers, Juri Loresch, schon mit 3:0 in Führung und ließ die Gäste doch noch auf 3:2 herankommen. Bornreihe setzte sich im Halbfinale mit 2:1 gegen eine Hamburger Amateurauswahl mit Andreas Reincke, der kurz Profi beim Hamburger SV war und nach vier Bundesligaspielen seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, durch.

Auch wenn es für sie nicht zu einem Punktgewinn reichte, hinterließen die U19-Jugendlichen der TuS Güldenstern einen starken Eindruck, so Martin König. "Es ist toll, dass unsere Jungs in der Niedersachsenliga spielen." Dass der eigene Nachwuchs auch die Turniere der ersten und zweiten Herren spielt, soll laut Ligatrainer Martin König die Wertschätzung symbolisieren, die die Talente bei Güldenstern genießen.