Harburg

Jesteburger Fußballfrauen mit Fehlstart in die Regionalliga

Nach vier Niederlagen jetzt zwei Wochen Zeit zur Erholung

Jesteburg. Ihren Nimbus als Angstgegner für die SV Ahlerstedt/Ottendorf haben die Regionalliga-Fußballfrauen von der SG Jesteburg/Bendestorf eingebüßt. Das 1:3 (1:0) auf eigener Anlage war für die SG Jesteburg/Bendestorf bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Vielleicht hatten Ahlerstedts Spielerinnen noch allzu gut in Erinnerung, dass sie in den zurückliegenden Jahren zweimal in Jesteburg mit 2:3 verloren hatten. Nach einem vermeidbaren Eckball gerieten sie nach holprigem Start in Rückstand, nach dem Seitenwechsel waren es Anne-Marie Schwartau (60. Minute), Leonie Ratje (68.) und Christina Heins (80.), die den Sieg herausschossen. Bis zur Pause hatte Ahlerstedt nicht eine gute Torchance, danach war Jesteburg chancenlos.

Die Ahlerstedterinnen profitierten zudem von einer Verletzung von Jesteburgs Lina Reinhard, die nach einem Pressschlag mit Inga Cordes mit Bänderanriss vom Platz musste. Jesteburg spielte in den letzten zwölf Minuten in Unterzahl, weil die Trainer Thorsten Schammer und Klaus-Peter Schubert schon dreimal gewechselt hatten. Das 1:0 für Jesteburg erzielte Jana Behrens in der 25. Minute. Die Torschützin, Alina Cohrs und Sina Reinmüller hatten nur Kraft für eine Stunde und gingen deshalb vorzeitig vom Spielfeld. Jesteburgs Fußballfrauen steckte noch die Niederlage 5:6 (3:3)-Niederlage nach Elfmeterschießen im Bezirkspokal beim ATSV Scharmbeckstotel in den Knochen. "Dort ging es viel zu hart zur Sache. Wir sind mit vielen Verletzungen zurück gefahren", sagte Co-Trainer Klaus-Peter Schubert. Während die SV Ahlerstedt/Ottendorf nach drei Siegen mit neun Punkten auf Platz zwei der Tabelle rangiert und sich am kommenden Sonntag mit Spitzenreiter TSV Havelse einen Kampf um Platz eins liefert, ziert die SG Jesteburg/Bendestorf mit null Punkten das Tabellenende und trifft in zwei Wochen auf Eintracht Immenbeck. Schubert ist froh, dass seine Spielerinnen sich auskurieren können.

Aufsteiger Immenbeck spielte ebenfalls mit dem letzten Aufgebot 1:1-Unentschieden beim FC Bergedorf 85. In der fünften Minuten traf Fabienne Stejskal auf Vorlage von Vorlage Maria Marrocu zum 1:0. Nur drei Minuten später stand das 1:1-Endergebnis bereits fest. Für Bergedorf traf deren Torjägerin Maria Albrecht. Glück hatte Immenbeck in der Schlussphase, als der Ball noch einmal an den Pfosten prallte. Immenbeck weist nach drei Spielen eine ausgeglichene Bilanz aus, hat je einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage auf dem Konto und hat am Sonntag Heimrecht gegen die TSG Burg Gretesch.