13 Treffer von Ghenadi Golovici sind nicht genug

Wann wirft man schon mal 13 Tore in einem Spiel?

Fredenbeck/Beckdorf. Ghenadi Golovici vom VfL Fredenbeck hätte der glücklichste Handballer an diesem Abend in der Geestlandhalle werden können, wenn da nicht die 29:30-Niederlage gegen den Bad Doberaner SV gewesen wäre. Freuen könnte sich der schnelle Rechtsaußen des Drittligisten aus Fredenbeck nicht über seine Tore, er und seine Mitspieler waren riesig enttäuscht über die sechste Niederlage in Folge vor nur 300 Zuschauern. Dabei hatte Ghenadi Golovici in der letzten Minute den Ausgleich auf der Hand, er warf aber am Tor vorbei. Freud und Leid lagen ungemein dicht zusammen.

Noch ist zwar nicht alles in trockenen Tüchern, aber den Klassenerhalt und vielleicht sogar das beste Saisonergebnis in der Vereinsgeschichte haben die 3. Liga-Handballer vom SV Beckdorf jetzt selbst in der Hand. Nach dem 38:31 (21:14)-Auswärtserfolg beim THW Kiel II kann mit einem Sieg am nächsten Sonnabend in eigener Halle gegen den HSV Peenetal Loitz der erfolgeiche Saisonabschluss gefeiert werden. Bis zu Platz fünf ist alles möglich, glaubt Trainer Uwe Inderthal, der vor allem das theoretisch noch mögliche Scheitern nicht ausschließen mag. Damit die Beckdorfer aber tatsächlich noch auf einen Abstiegsplatz zurückfallen, muss wirklich alles schief gehen.