Harburg. Harburger Schüler erforschen Biografien verfolgter Juden – und entdecken die Geschichte des ersten modernen Kaufhauses in Harburg.

Seit zehn Jahren gibt es den sogenannten „Geschichtomat“, einen digitalen Stadtplan zum jüdischen Leben in Hamburg. Fast 60 Schulen haben inzwischen daran teilgenommen. Mehr als 250 Videobeiträge sind entstanden, in denen Jugendliche ihren Besuch auf einem jüdischen Friedhof schildern, koschere Gummibärchen verkosten, sich mit den Biografien verfolgter Juden beschäftigen oder den Landesrabbiner interviewen. „Dabei erkunden die Jugendlichen ihre Nachbarschaft und lernen die jüdische Geschichte ihres Stadtteils kennen“, sagt Dr. Carmen Bisotti vom Projektbüro Geschichtomat.