Feuerwehr Hamburg

Auto rutscht 10-Meter-Abhang hinunter – Mann sitzt in Klemme

Feuerwehr Hamburg: In Heimfeld mussten die Einsatzkräfte einen korpulenten, gehbehinderten Mann mit Hilfe einer Schleifkorbtrage retten (Symbolbild).

Feuerwehr Hamburg: In Heimfeld mussten die Einsatzkräfte einen korpulenten, gehbehinderten Mann mit Hilfe einer Schleifkorbtrage retten (Symbolbild).

Foto: IMAGO / KS-Images.de

Das Ehepaar landete mit seinem Wagen in einem Regenrückhaltebecken in Heimfeld. Die Feuerwehr rückte zur Rettung an.

Hamburg. Ein ungewöhnlicher Unfall in Hamburg-Heimfeld hat am Mittwochmittag zu einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz geführt. Ein Ehepaar kam mit seinem Wagen von der Straße ab und durchbrach einen Zaun. "Das Auto rutschte dann einen zehn Meter hohen Abhang hinunter in ein Regenrückhaltebecken", sagte ein Feuerwehrsprecher.

Während sich die Frau selbst aus dem Wagen befreien konnte, saß ihr Ehemann in der Klemme und musste von Einsatzkräften gerettet werden – mit einer Schleifkorbtrage. Polizei und Feuerwehr wurden um 11.20 Uhr alarmiert. "Der Anrufer meldete einen Pkw im See", sagte Polizeisprecher Daniel Ritterskamp.

Feuerwehr Hamburg: Auto rutscht Abhang hinunter – Mann mit Trage gerettet

Bei dem "See" an der Denickestraße handelte es sich jedoch um ein Regenrückhaltebecken, in dem sich derzeit zum Glück nicht viel Wasser befindet. "Das Wasser in dem Becken ist etwa 30 Zentimeter hoch", so Ritterskamp.

Da der Mann gehbehindert und äußerst korpulent ist, mussten ihn die Einsatzkräfte aus der misslichen Lage befreien. Mit einer Schleifkorbtrage sei er die Böschung hinaufgezogen worden, so der Feuerwehrsprecher. "Anschließend wurde der Pkw geborgen." Wegen auslaufender Betriebsstoffe sei eine Ölsperre um das Auto gelegt worden.

Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Glücklicherweise blieben die Eheleute nach Angaben der Polizei unverletzt. Einen Riesen-Schreck dürften sie bei ihrer unfreiwilligen Rutschpartie jedoch bekommen haben.

( coe )

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