Kampf gegen Drogenhandel

Fahnder der Polizei nehmen in Harburg zwei Männer fest

Die Zivilstreifen der Polizei bremsten den blauen Citroën aus und nahmen den Fahrer fes

Die Zivilstreifen der Polizei bremsten den blauen Citroën aus und nahmen den Fahrer fes

Foto: Andre Lenthe Fotografie

Beamte von Anti-Drogen-Einheiten stoppen Auto und stürmen eine Wohnung

Harburg.  Gleich mehrere Autos bremsten einen blauen Citroën am Donnerstagabend an einer Ampelkreuzung an der Eißendorfer Straße in Hamburg-Harburg aus. Vermummte Polizisten mit gezogenen Waffen öffnen die Tür des Kleinwagens und zerrten den Fahrer auf den Boden. Dann klickten die Handschellen.

Zivilfahnder des LKA 68 hatten den Mann zuvor dabei beobachtet, wie er sich Kokain besorgte. Die kleine Menge, eine sogenannte Träne, fanden sie bei ihm.

Bei Durchsuchung finden Beamte Kokain und Bargeld

Wenig später stürmten weitere Beamte eine Wohnung am Exerzierplatz. Der 40 Jahre alte Mieter lief auf die Beamten zu und schwang dabei ein Beil. Als er erkannte, dass er es mit Polizei in Zivil zu tun hat, ließ er das Beil aber schnell sinken.

Im Schlafzimmer des 40-Jährigen fanden die Beamten 74 Gramm Kokain, 1950 Euro Bargeld und etwa über 50.000 serbische Dinar. Auch ein Baseballschläger, eine Schreckschusspistole, ein verbotenes Einhandmesser und ein Klappmesser wurden sichergestellt. In der Wohnung, die der mutmaßliche Dealer mit seinem Vater bewohnt, wurden weitere 4500 Euro und eine Luftdruckwaffe gefunden. Der 40-Jährige Boran D. wurde festgenommen.

( HA )

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