Durchbruch

Fahrradstraße in Harburg endlich freigegeben

Die fehlenden Poller auf Diagonalsperre an der Denickestraße/Ecke Gazertstraße galten als Grund für die verzögerte Öffnung.

Die fehlenden Poller auf Diagonalsperre an der Denickestraße/Ecke Gazertstraße galten als Grund für die verzögerte Öffnung.

Foto: Andre Lenthe Fotografie/Hamburg / Andre Lenthe Fotografie

Der lange Weg: Die Denickestraße ist als Teil der Veloroute 11 nun für Radler und Anlieger reserviert.

Harburgs Radfahrer haben ihre erste Fahrradstraße: Die Denickestraße ist jetzt für den eingeschränkten Verkehr freigeben worden. Auf einer Länge von zwei Kilometern ist sie den Fahrradfahrern vorbehalten. Nur Anlieger dürfen sie noch mit dem Auto oder kleinerem Lieferwagen nutzen.

Die Denickestraße ist Teil der geplanten Veloroute 11, die aus dem Hafengebiet kommend von Veddel aus über die Harburger Innenstadt bis zur Asklepiosklinik führt.

Offizielle Eröffnung verzögerte sich mehrmals

Eigentlich sollte dieser Abschnitt schon im Frühjahr befahrbar gewesen sein, doch wochenlang war die offenbar fertig gestellte Fahrradstraße nicht freigegeben. Die Verkehrsschilder waren mit blauen Müllsäcken verhängt. Zunächst hieß es seitens der Bezirksverwaltung, dass es Terminprobleme bei der geplanten offiziellen Eröffnung gebe.

Später wurde der verzögerte Start mit Lieferschwierigkeiten für Poller begründet, ohne die die Fahrradstraße nicht fertiggestellt sei.

Jetzt wurden die Müllsäcke entfernt, so dass zumindest dieser Abschnitt der Veloroute 11 bereit steht. Die Route führt auch über die Hannoversche Straße und wird dort gerade ausgebaut. Zwischen den Kreuzungen mit der Seevestraße und mit der Neuländer Straße ist sie als erster Routenabschnitt in Hamburg als „Protected Bike-Lane“ gebaut, das heißt, der Fahrradweg ist durch zwei verbreiterte Kantsteinreihen vom Autoverkehr getrennt.

( hi )

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