Nächster Bauabschnitt

Sanierung des Ehestorfer Heuweges verzögert sich

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Im vergangenen Jahr mussten die Bauarbeiten am Ehestorfer Heuweg aufgrund einiger Probleme ruhen. Nun verzögert sich der Start des neuen Bauabschnitts.

Im vergangenen Jahr mussten die Bauarbeiten am Ehestorfer Heuweg aufgrund einiger Probleme ruhen. Nun verzögert sich der Start des neuen Bauabschnitts.

Foto: Lars Hansen / xl

Bei dieser Baustelle im Hamburger Süden läuft es nicht rund. Nun lässt der zweite Bauabschnitt auf sich warten.

Hausbruch. Die weitere Sanierung des Ehestorfer Heuwegs im Hamburger Stadtteil Hausbruch und damit auch die geplante Vollsperrung der Verbindungsstraße verzögert sich. Erst im November soll weiter gebaut werden. Das teilt der Hamburger Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) jetzt mit. Grund für die Verzögerung sind andere Baustellen im Umfeld des Ehestorfer Heuwegs, die möglichst abgeschlossen sein sollten, wenn die einjährige Maßnahme beginnt.

Bevor die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt am Ehestorfer Heuweg weitergehen können, muss der Kreisel Appelbütteler Straße, südlich des Ehestorfer Heuwegs, in Ehestorf fertiggestellt sein. Das Problem: Dieses Bauprojekt des Landkreises Harburg läuft nicht nach Zeitplan und wird nun voraussichtlich Ende Mai 2021 beendet werden. Daran schließen sich dringende Instandsetzungsarbeiten auf der Autobahn A7 sowie an der B73 und am Eißendorfer Waldweg an.

Länderübergreifende Abstimmung erschwert das Projekt

Um die Leistungsfähigkeit der Ausweichstrecken jederzeit zu gewährleisten, mussten alle Maßnahmen länderübergreifend neu koordiniert werden. Die für rund ein Jahr angesetzte fahrradfreundliche Sanierung des Ehestorfer Heuwegs und der anschließende Umbau des Knotens an der Cuxhavener Straße mit einer Bauzeit von etwa sechs Monaten wird deshalb laut Behörde verschoben. Mit Aufnahme der Bauarbeiten im November wird der Ehestorfer Heuweg in Teilabschnitten, je nach Bauphase, voll gesperrt. Anwohner, Lieferverkehre und Pflegedienste sollen die Grundstücke jederzeit über eine extra eingerichtete Schotterpiste erreichen können.

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Die Verzögerung am Ehestorfer Heuweg hat Konsequenzen. Sie wirkt sich auf weitere große Baustellen aus, die im Anschluss folgen sollten. Diese Pläne bleiben erst einmal in der Schublade liegen – allen voran die Grundsanierung der Bremer Straße. Auch diese soll nach Beendigung fahrradfreundlicher werden.

Schon vor Monaten hatte die Harburger Bezirksversammlung deshalb gefordert, dass auf der Bremer Straße noch vor dem Bauprojekt Ehestorfer Heuweg eine „Popup-Bike Lane“ eingerichtet wird. Dies hatte die Hamburger Verkehrsbehörde abgelehnt – unter anderem mit dem Argument, dass im Ehestorfer Heuweg bald Baubeginn ist.

( xl )

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