In eigener Sache

Das Abendblatt sagt Adieu, Harburger Rathausplatz!

| Lesedauer: 2 Minuten
An den Redaktionsräumen in der Harburger Rathausstraße werden die Abendblatt-Schriftzüge entfernt. Ein neuer Mieter wird einziehen.

An den Redaktionsräumen in der Harburger Rathausstraße werden die Abendblatt-Schriftzüge entfernt. Ein neuer Mieter wird einziehen.

Foto: Jan-Eric Lindner / HA

Die Redaktion Harburg & Umland beschreitet neue Wege: Ein Jahr lang soll das rein mobile Arbeiten getestet werden.

Harburg .  Viele Leser hatten sich an den Anblick gewöhnt: Ein grünes Schriftband klebte seit sieben Jahren an den Fenstern des Wintergartens unserer Redaktion im alten Harburger Schwimmbad. Darauf das klassische Signet Ihres Hamburger Abendblattes. Gestern nun ist die grüne Folie entfernt worden.

Der Grund: Wir haben die Räume am Rathausplatz zum Jahresende „abgemietet“, wie es so schön heißt. Sprich: Wir ziehen aus. Die Räume waren deutlich zu groß geworden für unsere immer mobiler werdende Redaktion. Nun gab es die Chance, den Mietvertrag zu beenden und wir haben sie ergriffen. Das, liebe Leserinnen und Leser, heißt aber selbstverständlich nicht, dass wir die Berichterstattung aus der Region reduzieren oder gar einstellen würden. Die Seiten für Harburg Stadt und Land bleiben, was sie sind: Ein gewichtiger Teil ihres Abendblattes. Und auch auf abendblatt.de sowie im E-Paper bleibt unsere Präsenz wie gewohnt.

Umzug in die zunächst reine Mobilität als Pilotprojekt

Seit März arbeiten wir Redakteure und Blattplaner coronabedingt fast ausnahmslos im Homeoffice und mobil. Auch wenn hoffentlich bald ein Ende der Lockdowns und Kontaktbeschränkungen abzusehen ist, werden wir dies auch im kompletten Jahr 2021 tun. Der Gedanke dahinter: Wir testen, was es braucht, um eine starke Redaktion, dicht am Leser zu sein, und sind der Überzeugung: Ein festes Büro für alle Mitarbeiter ist es nicht (mehr). Wir betrachten den Umzug in die zunächst reine Mobilität als Pilotprojekt.

Gut möglich, dass wir im Lauf des Jahres feststellen: Es braucht eben doch ein kleines Büro in Bezirk oder im Landkreis. Möglich aber auch, dass wir auch dann weiter „nur“ überall sind, wo Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch sind. Auf der Straße, im Netz und auf dem heimischen Sofa. Unsere Erreichbarkeiten bleiben, wie sie sind. Fragen beantworten wir gern: harburg@abendblatt.de

Bleiben sie uns treu!

Ihre Redaktion

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