Coronavirus

Stadt Lüneburg verbietet das „Bridgen“ auf der Stintbrücke

Jan-Eric Lindner
Die Stintbrücke ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt - und ein Ort, an dem Verliebte gern Schlösser befestigen

Die Stintbrücke ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt - und ein Ort, an dem Verliebte gern Schlösser befestigen

Foto: HA / Christine Weiser

Auf der Brücke treffen sich in der Sommerzeit viele Menschen. Mindestabstände können dort nicht eingehalten werden

Lüneburg. Sicherheit geht vor: Der Landkreis Lüneburg verlängert die Verfügung, die das Sitzen auf der Brücke am Lüneburger Stintmarkt verbietet. Die neue Regelung gilt bis mindestens Ende September.

Verfügung, die "Bridgen" verbietet, verlängert

Auf der Brücke treffen sich in der Sommerzeit viele Menschen gerne auf ein Feierabendbier. Da aber die aktuell geltenden Hygieneregeln und Mindestabstände dort nicht eingehalten werden können, hatte der Landkreis bereits im Juli eine Allgemeinverfügung erlassen, die das sogenannte „Bridgen“ am Wochenende untersagt.

„Für unser Gesundheitsamt ist es wichtig, dass die Infektionsketten bei einem auftretenden Corona-Fall nachvollzogen werden können“, erklärt Wolfram Kallweit, Leiter des Fachbereichs Recht und Ordnung beim Landkreis Lüneburg. „Wenn sich so viele Menschen dicht an dicht gedrängt an einem Ort aufhalten, dann ist das nicht mehr möglich. Leider gilt das auch in den Sommermonaten.“

Sicherheitspersonal auf der Brücke unterwegs

Wolfram Kallweit lobt jedoch ausdrücklich das vorbildliche Verhalten der Bevölkerung in den vergangenen Wochen: „Die Bürgerinnen und Bürger haben sehr verständnisvoll reagiert. Unser Sicherheitspersonal auf der Brücke hatte an den Wochenenden keine Probleme, alles lief äußerst ruhig.“ Die Polizei und der Landkreis Lüneburg werden auch an den kommenden Wochenenden wieder auf der Stintbrücke präsent sein.

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