Neue Fälle

Klinikum Lüneburg verschärft Corona-Regeln wieder

Das Klinikum Lüneburg kehrt nach neuen Fällen zu schärferen Maßnahmen gegen Corona zurück.

Das Klinikum Lüneburg kehrt nach neuen Fällen zu schärferen Maßnahmen gegen Corona zurück.

Foto: Lena Thiele / HA

Tägliche Besuchszeit nur noch nachmittags von 15 bis 19 Uhr. Pro Patient und Tag darf nur ein Besucher ins Klinikum kommen

Lüneburg . Wegen der aktuell aufgetretenen Coronafälle in Stadt und Landkreis Lüneburg sowie dem Nachbarkreis Uelzen verstärkt das Klinikum Lüneburg seine Vorsichtsmaßnahmen. „Angesichts der aktuellen Entwicklungen werden wir die Besuchszeiten und -bedingungen wieder einschränken“, erklärt Geschäftsführer Dr. Michael Moormann. „Wir bitten eindringlich darum, diese Regelungen zum Schutz unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zu beachten.“

Ab Sonnabend, 25. Juli, ist die tägliche Besuchszeit nur noch nachmittags von 15 bis 19 Uhr. Pro Patient und Tag darf nur ein Besucher ins Klinikum kommen. Alle Besucher sind verpflichtet, im gesamten Klinikum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, also auch in den Patientenzimmern. Der Aufenthalt im Klinikum sollte nicht länger als eine Stunde dauern.

Veränderte Lage in Lüneburg und Uelzen

Um im Bedarfsfall mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können, müssen die Kontaktdaten aller Besucher wie bisher dokumentiert werden: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift, eine Telefonnummer des Besuchers sowie der Zeitpunkt des Betretens und Verlassens des Klinikums. Ab Montag, 27. Juli, werden alle stationär neu aufgenommenen Patienten auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus getestet. „In den vergangenen Wochen erfolgte ein Test nur bei Vorliegen definierter Risikofaktoren“, erklärt Prof.

Dr. med. Torsten Kucharzik, Ärztlicher Direktor des Klinikums. „In der jetzt veränderten Lage halten wir das Testen aller neu aufgenommenen Patienten für nötig und angemessen.“ Für ambulante Patienten hat die Kassenärztliche Vereinigung folgende Regelung getroffen: Erster Ansprechpartner ist der jeweils behandelnde Haus- oder Kinderarzt, an den sich alle Personen telefonisch wenden sollen, die eine mögliche Corona-Infektion vermuten. Die Arztpraxis vereinbart dann einen Termin für einen Test, der entweder in der eigenen oder einer sogenannten Schwerpunktpraxis in Lüneburg durchgeführt wird.

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