Schönes Geschenk

Kita-Väter errichten ein Gerätehaus aus Fachwerk

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Zusammen mit Eltern von Kitakindern baut Unternehmer Emil von Elling (oben rechts) den Fachwerkschuppen auf dem Krippengelände in Borstel.

Zusammen mit Eltern von Kitakindern baut Unternehmer Emil von Elling (oben rechts) den Fachwerkschuppen auf dem Krippengelände in Borstel.

Foto: Kita Borstel / HA

Lokales Unternehmen spendet dem Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ das komplette Baumaterial.

Borstel.  Vormittags spielen ihre Kinder hier, nachmittags werden die Eltern aktiv: Jeden Mittwoch treffen sich fünf bis zehn Väter der Kitakinder im Evangelischen Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ in Borstel, um ein Geräte- und Materialhaus auf dem Gelände der Krippe aufzubauen. Möglich wurde das ganze Projekt durch die Materialspenden von zwei lokalen Unternehmen. „Eigentlich hatte ich um eine kleine Geldspende für einen Schuppen gebeten – aber Herr von Elling hat gleich angeboten, das komplette Baumaterial zur Verfügung zu stellen“, freut sich Michaela Scholz, stellvertretende Krippenleiterin in der Evangelischen Kita.

Die Firma Emil von Elling aus Borstel ist ein Anbieter für die Gestaltung und den Bau von Fachwerkhäusern. Das Unternehmen sägte nicht nur die hochwertigen Hölzer in die einzelnen Bauteile zurecht und lieferte sie zur Kita, der Inhaber legt sogar selbst regelmäßig bei den Arbeiten Hand an, um das Bauwerk fachgerecht fertigzustellen. Auch der OBI-Baumarkt in Winsen, fünf Autominuten von der Kita entfernt, beteiligt sich und stellt die vielen „Kleinteile“, die auf der Baustelle benötigt werden zur Verfügung. Genauso wichtig aber ist das Engagement der Eltern: „Es ist wirklich super, wie die Eltern mitmachen. Wir freuen uns, die Kita beim Bau unterstützen zu können“, sagt Hans-Thoralf Bieber, Vorsitzender des Elternbeirats.

Endlich genug Platz für Dreiräder und Roller

Durch das Häuschen können die Krippenkinder nun nicht nur selbstständig ihren Fuhrpark nutzen. Auch Gartengeräte und Sandspielzeug werden einen aufgeräumten Platz finden. Ein weiterer Vorteil wird sich ergeben, wenn der jetzige Lagerraum im Eingangsbereich frei wird: „Wenn jetzt bald keine Spielsachen mehr im Windfang stehen müssen, können wir den Bereich sinnvoller gestalten“, sagt die Leiterin der Kindertagesstätte, Mandy Baensch.

Die nächsten Mittwochabende sind bereits verplant: Die schon einbetonierten Metallbalken müssen mit Holz ausgekleidet werden, der Eichenboden verlegt, die Dachverschalung errichtet werden – damit bald jedes Fahrzeug an seinem neuen Platz stehen kann.

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