Technische Universität

Der Baustellenkran hat seine Arbeit erledigt

Am Neubau des Zentrums für Studium und Promotion (ZSP) wird der Kran demontiert.

Am Neubau des Zentrums für Studium und Promotion (ZSP) wird der Kran demontiert.

Foto: Hanna Kastendieck

Rohbau für das „Zentrum für Studium und Promotion“ an der TUHH ist fertiggestellt. Jetzt geht es an den Innenausbau.

Harburg.  Der Kran auf der Baustelle der TUHH ist demontiert, der Rohbau des dreistöckigen Gebäudes abgeschlossen: An der Ecke Am Schwarzenberg-Campus/Kasernenstraße wächst seit Ende August 2019 das Zentrum für Studium und Promotion (ZSP) heran. Unweit des Hauptgebäudes entstehen in dem Neubau mehr als 1600 Quadratmeter Nutzfläche, die schwerpunktmäßig den Studierenden Räumlichkeiten zum Lernen schaffen werden. Weiterhin werden dort die Graduiertenakademie, ein Exzellenzkolleg des ZFI (Zentrum für Forschung und Innovation) und eine Cafeteria Platz finden. Das Exzellenzkolleg des ZFI ist eine kleine Arbeitsgruppe unter Leitung eines Juniorprofessors, die mit Partnern aus Industrie und Forschung aus Ideen schneller Innovationen machen soll.

Die Graduiertenakademie hilft Nachwuchsforschern der TUHH, die an ihrer Doktorarbeit schreiben oder bereits promoviert sind. Sie bündelt Informationen, bietet Beratung und hält Angebote zur Qualifizierung bereit. Auch ein Promotionsprüfungsraum für 70 Personen ist eingeplant. Am 23. Januar feierten die TUHH, die Wissenschaftsbehörde als Auftraggeberin und die Sprinkenhof GmbH als Bauherrin bereits Richtfest. „Wir freuen uns auf neue Büroräume, Mehrzweckräume, einen Kunstraum, einen Funkraum und neue studentische Flächen“, sagte damals der AstA-Vorsitzende der TUHH Joseph Rüffert.

Der seit 2011 andauernde Prozess der Planung des ZSP werde nun endlich in die Realität umgesetzt. Der fehlende Kran markiert den Baufortschritt. Ende des Jahres sollen die ersten Studierenden die neuen Räume nutzen können. „Der Übergabetermin 15. Dezember 2020 steht und kann aus jetziger Sicht gehalten werden – allerdings ohne die Auswirkungen vom Coronavirus zu kennen“, sagt TUHH-Sprecherin Franziska Schmied.

( hi )

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