Virus

Zahl der Corona-Infizierten im Kreis steigt auf 20 Personen

Das Kreishaus in Winsen

Das Kreishaus in Winsen

Foto: Rolf Zamponi

Im Landkreis Harburg hat sich die Zahl der Infizierten nach dem Wochenende von elf auf 20 erhöht. Die Betroffenen sind in häuslicher Quarantäne

Kreis Harburg.  Im Landkreis Harburg hat sich die Zahl der Infizierten mit dem Corona Virus nach dem Wochenende von elf auf 20 erhöht. Die Betroffenen sind in häuslicher Quarantäne. Kontaktpersonen werden jetzt ermittelt, getestet und gehen gegebenenfalls ebenso in Quarantäne, teilte die Landkreisverwaltung am Montag mit.

Als Vorsichtsmaßnahme gilt nun seit gestern: Ein freier Zugang zu allen Gebäuden der Kreisverwaltung ist vorerst nicht mehr vorgesehen. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden und Büros ist ab sofort nur noch nach telefonischer Anmeldung und mit einem zuvor vereinbarten Termin möglich. Das betrifft auch den BürgerService mit der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle. Die Kreisverwaltung bittet die Bürger kritisch zu prüfen, ob ein Anliegen nicht zu verschieben oder telefonisch oder online zu erledigen ist.

Priorität muss der Schutz der Bürger und Mitarbeiter haben

„Oberste Priorität muss der Schutz der Bürger und Mitarbeiter haben. Wir müssen alles daran setzen, dass sich der Virus langsamer ausbreitet“, sagt Landrat Rainer Rempe. Die Mitarbeiter des Kreises sind für dringende Anliegen erreichbar. Termine können über Telefon 04171/6930 vereinbart werden.

Die Bürger werden zudem gebeten, sich bevorzugt schriftlich, per E-Mail oder über das Serviceportal an die Kreisverwaltung zu wenden. Auch die öffentlich zugängliche Kantine, die Brasserie, ist seit gestern geschlossen.

Schuleingangsuntersuchungen abgebrochen

In vielen Bereichen der Kreisverwaltung wird die besondere Lage und die damit verbundene massive Arbeitsbelastung zu Einschränkungen führen. Das gilt insbesondere im Gesundheitsamt. So werden die regulären Schuleingangsuntersuchungen abgebrochen und zunächst nicht wieder aufgenommen. Statt die Kinder wie geplant in den Schulen zu untersuchen, unterstützen die Mitarbeiterinnen die Beschäftigten des Infektionsschutzes im Gesundheitsamt.

( rz )

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