Harburg
Szenen über Mütter

„Nabelschnüre“ – Abseits des Klischees

Nabelschnüre. Abseits des Klischees

Nabelschnüre. Abseits des Klischees

Foto: kleine bühne harburg

Sechs kurze Stücke über Mütter von Michael McKeever gehen im Rieckhof über die Bühne.

Harburg.  Szenen von Mutterschaft fernab jedes Klischees zeigt die kleine bühne harburg im März ihren Besuchern im Harburger Rieckhof. Skurril ist jede von ihnen: Claire hätte, wenn sie es sich recht überlegt, lieber Katzen als Kinder gehabt. Francine betäubt ihren pränatalen Baby-Blues mit Wein und Zigaretten. Abby und Jack trauern um ihren gemeinsamen Sohn. Angie bringt ihre Mutter zur Verzweiflung, weil sie einen Mann liebt. An Deck der untergehenden Titanic schaut ein gut situiertes Paar befremdet zu, wie die eigenen Kinder vom Kindermädchen ins Rettungsboot gebracht werden. Ein Sohn verwirrt einen Priester mit seiner Beichte. Und eine Mutter bekommt himmlischen Besuch und backt ihm Muffins. Jede einzelne Szene verläuft unerwartet.

Sechs kurze Stücke hat der Senkrechtstarter Michael McKeever auf seinem Erfolgskurs als Autor in der Komödie „Nabelschnüre“ zusammengestellt. Darin räumt er mit alten, abgetragenen Klischees von Mutterschaft auf. In sechs Szenen entwirft er neue, überraschende Bilder von Müttern und ihren Kindern – berührend, witzig und klug. Ein Muss für jeden, der eine Mutter hat! Manche Mutter (und manches ihrer Kinder) wird sich in der einen oder anderen Szene wiedererkennen.

Die erste von sechs Aufführungen der kleinen bühne harburg läuft am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr im Rieckhof, Rieckhoffstraße 12, Harburg. Weitere Aufführungen: Fr., 6. März, Do., 19. März, Fr., 20. März, Fr., 27. März und Sa., 28. März. Die Aufführungen beginnen jeweils um 20 Uhr, Eintrittskarten kosten im Vorverkauf acht, an der Abendkasse zehn Euro. Zu bekommen sind sie bei der Theaterkasse im Phoenix Center und in der Rieckhof-Kneipe. Alle Aufführungen gehen im Rieckhof über die Bühne.