Harburg
Grünpflege

Gemeinde Seevetal lässt in Kürze mehr als 70 Bäume fällen

Warnung vor Baumfällarbeiten im Landkreis Harburg

Warnung vor Baumfällarbeiten im Landkreis Harburg

Foto: HA

Die Anzahl hat sich im Vergleich zu den Vorjahren verringert. Insgesamt 78 Bäume müssen jedoch zersägt werden

Seevetal . Kontrollen des Baumbestandes der Gemeinde Seevetal haben ergeben, dass auch in diesem Jahr in mehreren Orten zum Teil alte Bäume gefällt werden müssen. Die Anzahl hat sich im Vergleich zu den Vorjahren verringert. Insgesamt 78 Bäume müssen jedoch in den kommenden Tagen gefällt werden.

Allgemein sind laut Umweltreferat der Seevetaler Gemeindeverwaltung aufgrund der anhaltenden Trockenheit in den vergangenen Jahren insbesondere an Fichten, Kiefern und Birken in größerem Umfang Trockenschäden zu beobachten. Diese Schäden führten zum Absterben mehrerer Bäume. Aber auch an einigen Eichen hat die Witterung Spuren hinterlassen.

In Maschen muss eine Eiche mit einem Durchmesser von 1,40 Meter weichen

Etwa Die Anzahl hat sich im Vergleich zu den Vorjahren verringert. Insgesamt 78 Bäume müssen jedoch in den kommenden Tagen gefällt werden oder akut absterbend. Bei den übrigen Bäumen ist die Fällung aufgrund von Sturmschäden oder Pilzbefall erforderlich, da aufgrund der massiven Schäden die Standfestigkeit der Bäume nicht mehr gewährleistet ist und auch mit Mitteln der Baumpflege nicht mehr hergestellt werden kann.

In Maschen muss neben der Feuerwehr eine Eiche mit einem Stammdurchmesser von über 1,40 Meter aufgrund von Pilzbefall gefällt werden. Im Bereich Hittfeld müssen 21 Bäume gefällt werden. Dazu gehören fünf Pappeln an der Grundschule sowie sieben Pappeln am Kleckener Kirchweg in Waldesruh. In Bullenhausen werden größere Weiden bis auf ein Stammstück zurückgeschnitten, das wieder ausschlagen kann. Im Bereich des neuen Naturschutzgebietes Tideelbe verbleibt dabei das Totholz im Gelände, um Lebensraum für Insekten zu bilden.

In Ramelsloh sind 28 Bäume betroffen

In Ramelsloh sind 28 Bäume betroffen. Die Hälfte davon befindet sich im Bereich der Grundschule und des nahen Kindergartens. Hier sind insbesondere Birken und Kiefern mit einem Stammdurchmesser zwischen 30 und 40 Zentimetern betroffen. Die Arbeiten beginnen in den kommenden Tagen und sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Für kurzzeitige Verkehrsbehinderungen bittet die Verwaltung um Verständnis.