Harburg
Wochenmarkt

Neuer Harburger Marktplatz wird gut angenommen

Der Sand wurde neu gestaltet, das Umfeld folgt noch. Im Marktplatz eingelassen sind jetzt hydraulische Elektranten für die Elektrizitätsversorgung.

Der Sand wurde neu gestaltet, das Umfeld folgt noch. Im Marktplatz eingelassen sind jetzt hydraulische Elektranten für die Elektrizitätsversorgung.

Foto: Lars Hansen / xl

Keine Beschwerden nach dem Umbau. Standgebühren bleiben erst einmal gleich. Ein Stromverteiler angefahren.

Harburg.  Seit exakt einem Monat befindet sich der Harburger Wochenmarkt wieder auf seinem angestammten Platz auf dem Sand, allerdings auf einer – mal wieder – komplett neu gestalteten Fläche. Die Marktbeschicker sind mit der neuen Fläche nicht unzufrieden. Lauthals begeistert sind sie aber auch nicht. Das geht aus der Antwort des Bezirksamtes auf eine Anfrage der FDP-Fraktion in der Bezirksversammlung hervor: „Nach Rücksprache mit den Marktmeistern sind bisher weder positive noch negative Äußerungen an sie herangetragen worden“, heißt es in der amtlichen Antwort.

Die FDP hatte unter anderem auch nach der Zuverlässigkeit der neuen Stromversorgung und nach den Zufahrten zum Marktplatz gefragt. Außerdem wollten die Liberalen von der Verwaltung wissen, ob eine Erhöhung der Standgebühren geplant sei.

Die so genannten „Elektranten“ oder, wie es in der Bezirksantwort mechanisch korrekt heißt: „versenkbaren Unterflurstromverteiler“, funktionieren einwandfrei, schreibt das Bezirksamt. Die spezielle Mechanik sei so konzipiert, dass man die Anschlusssäulen auch bei tiefstem Frost noch aus der Versenkung hervorziehen könne.

Der erste Elektrant ist schon defekt

Üblicherweise wird dies vom Marktmeister erledigt, wenn alle Stände stehen. Nur die sehr früh kommenden Händler ziehen sich die Stromkästen schon einmal selbst hoch. Mittlerweile ist übrigens doch bereits der erste Elektrant defekt: Ein Markthändler fuhr beim Abbauen gegen die Säule, die nun gerichtet werden muss, um wieder versenkt werden zu können.

Demnächst werden wieder alle vier Zufahrten zur Verfügung stehen, derzeit sind es zwei. Eine Erhöhung der Standgebühren sei „aktuell nicht geplant“, heißt es aus dem Bau- und Wirtschaftsdezernat. Allerdings wird erwartet, dass die Kosten des Bezirksamtes für den Betrieb des Marktes im nächsten Jahr steigen. „Das wäre zur Kostendeckung auf die Gebühren umzulegen.“