Harburg
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Platz soll nach Hermann Krüger benannt werden

Kinder des ASB-Löwenhauses im Phoenix-Viertel bemalen in einem Kunstprojekt Baumscheiben aus dem Eißendorfer Forst

Kinder des ASB-Löwenhauses im Phoenix-Viertel bemalen in einem Kunstprojekt Baumscheiben aus dem Eißendorfer Forst

Foto: ASB-Löwenhaus

Als Lehrer und Schulleiter der Schule Maretstraße sowie als Gründer des „Löwenhauses“ war Hermann Krüger eine Institution im Phoenix-Viertel

Harburg. Der Platz zwischen Kalischerstraße und Bunatwiete im Phoenix-Viertel soll, wenn es nach dem Willen der Harburger Bezirkspolitik geht, „Hermann-Krüger-Platz“ genannt werden. Damit sollen die Verdienste von Hermann Krüger (1947 – 2017) um das Viertel und insbesondere die Jugendarbeit hier gewürdigt werden. Den Antrag der CDU unterschrieben alle Fraktionen der Bezirksversammlung mit und verabschiedeten ihn im Hauptausschuss.

Als Lehrer und Schulleiter der Schule Maretstraße sowie als Gründer des „Löwenhauses“ war Hermann Krüger eine Institution im Phoenix-Viertel. Für das Quartier setzte er sich zum einen nach außen ein und vernetzte anderseits Interessengruppen und Institutionen im Viertel. Gerade für Jugendliche im Phoenix-Viertel war Krüger eine Leit- und Identifikationsfigur.

An dem Platz, der nach Krüger benannt werden soll, liegt auch das Löwenhaus, in dem sich Jugendliche aus dem Viertel nach der Schule sinnvoll beschäftigen können.

Ein ähnlichen Antrag hatte die Bezirksversammlung bereits 2017 beschlossen – und für erledigt erklärt, weil das Bezirksamt zusagte, sich für die Platzbenennung einzusetzen. Weil noch nichts geschehen ist, soll der Beschluss erneuert werden.