Harburg
Benefizkonzert

Wassermusik für die Luhe

Die Bigband Jazz'n'Soul spielt Stücke mit Assoziationen zum Wasser

Die Bigband Jazz'n'Soul spielt Stücke mit Assoziationen zum Wasser

Foto: Musikschule Winsen

Zu hören ist klassische Musik, Jazz-, Pop- und Rock: „Wassermusik“ und die „Moldau“, „Moon River“ und „Smoke on the Water“

Winsen.  Tropfen, Plätschern, Sprudeln, Rauschen: Die Klangvielfalt des Wassers steht im Mittelpunkt des Konzerts, das die Stiftung Lebensraum Elbe in Kooperation mit der Musikschule Winsen und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg veranstaltet. Solisten, eine Bigband, Chöre und Ensembles der Musikschule singen und spielen Stücke mit Wasser-Bezug – und schaffen ein besonderes musikalisches Erlebnis.

Zu hören ist klassische Musik, Jazz-, Pop- und Rockmusik. So stehen die „Wassermusik“ und die „Moldau“ auf dem Programm, „Moon River“ und „Smoke on the Water“ dürfen nicht fehlen. Ein besonderer Programmpunkt wird der Tanz „Head above water“ sein. Durch den Nachmittag führt die Moderatorin und TV-Reporterin Vanessa de Lacaze.

„Dieses Konzert ist mit eine Herzensangelegenheit.“

Mit dem Konzert möchte Dr. Elisabeth Klocke, Vorstand der Stiftung Lebensraum Elbe, auf die Renaturierung der Luhe aufmerksam machen: „Dieses Konzert ist mit eine Herzensangelegenheit. Es soll zeigen, wie sehr uns die Natur emotional berühren kann – und dass es um mehr als eine reine Baumaßnahme geht.“

Michael Nix, Leiter der Musikschule Winsen, ergänzt: „Die Idee, eine Naturschutzmaßnahme mit einem kulturellen Ereignis zu verknüpfen, ist außergewöhnlich – wir haben sofort zugesagt. Dieses Konzert wird die enorme Bandbreite der Musikschule darstellen. Vom Rockschlagzeugsolisten über unsere Bigband, den Popchor und weiteren Musikgruppen bis hin zum Symphonieorchester. Wir freuen uns, dass auch unsere Kooperationspartner mit dabei sind: die Tanzschule Erdlej und eine Bläserklasse des Luhe-Gymnasiums.“

Detlef Gumz, Leiter der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege im Landkreis Harburg, freut sich über die Umsetzung der ausgefallenen Idee: „Das bislang umfangreichste Naturschutzschutzprojekt im Landkreis musikalisch zu begleiten ist etwas sehr besonderes.“

Luhelauf wird um 334 Meter verlängert

Auf Ausstellungstafeln und im Gespräch mit Mitarbeiterinnen der Stiftung Lebensraum Elbe können sich Besucher im Foyer der Stadthalle über die Stiftungsarbeit rund um die Tideelbe und ihre Nebengewässer informieren.

Hintergrund: Entlang des Stöckter Deichs in Winsen renaturiert die Stiftung Lebensraum Elbe die Luhe und ihre Aue auf 770 Metern. Dafür werden die Ufer und der neuen Flussschleifen abgeflacht, zudem bauen die Fachleute Totholz und Kies in den Fluss ein. Sie fördert damit die natürliche Gezeitendynamik und wertet die Landschaft für Tiere und Pflanzen auf. Insgesamt wird der Luhelauf durch die Mäander um 334 Meter verlängert.

Musik für die Luhe Sonnabend, 16. November, 16 Uhr, Stadthalle Winsen, Eintritt frei.