Harburg
Initiative

Integrationskonferenz soll die Harburger zusammenbringen

(v. l. n. r.) Claus Niemann, Xenia Melnik und Amman Ullan Khan: Der Vorstand des Harburger Integrationsrates

(v. l. n. r.) Claus Niemann, Xenia Melnik und Amman Ullan Khan: Der Vorstand des Harburger Integrationsrates

Foto: BA Harburg

Ziel ist es unter anderem, die große Gruppe der Harburger mit Migrationshintergrund am Diskurs über das Gemeinwesen im Bezirk zu beteiligen

Harburg. Am Freitag, 22. November, findet im Rieckhof zum zehnten Mal die Harburger Integrationskonferenz statt. Ziel ist es unter anderem, die große Gruppe der Harburger mit Migrationshintergrund am Diskurs über das Gemeinwesen im Bezirk zu beteiligen.

Im Bezirk Harburg leben fast 60.000 Menschen mit Migrationshintergrund. Viele von Ihnen sind in Harburg geboren und leben bereits in der zweiten oder dritten Generation hier. Dennoch haben einige von Ihnen nicht die Möglichkeit, sich an den Entscheidungen, die die Stadt, den Bezirk oder ihr Viertel betreffen zu beteiligen, da sie kein Wahlrecht besitzen oder weil sie nicht über die Möglichkeiten der politischen Teilhabe informiert sind.

Eine Möglichkeit, sich doch zu beteiligen, ist der Harburger Integrationsrat, in dem sich Harburger mit und ohne Migrationshintergrund austauschen und engagieren. Weil der Integrationsrat ein gewähltes Gremium mit einer begrenzten Mitgliederzahl ist, veranstaltet der Rat regelmäßig die Harburger Integrationskonferenzen. Hier können sich auch die beteiligen, die sich engagieren wollen, aber nicht ins Gremium gewählt wurden.

Senatorin Melanie Leonhard spricht ein Grußwort

Die Konferenz beginnt um 17 Uhr mit einem Grußwort der Hamburger Sozialsenatorin, SPD-Landesvorsitzenden und Harburgerin Melanie Leonhard. Danach gibt es eine Podiumsdiskussion und offene Foren dazu, wie das Motto des Bezirks „Zusammenleben in Vielfalt“ mit vielfältigem Leben gefüllt werden kann. Beteiligen dürfen sich alle Harburgerinnen und Harburger. Auf dem Podium diskutieren Vertreter der politischen Parteien, des Bezirksamtes und des Integrationsrats.

Fragen der Bildung, der Arbeit und des Ehrenamtes sowie des Zusammenlebens, der Integration, Wege des Kennenlernens der Menschen und Kulturen im Bezirk – an diesem Abend soll es um ganz praktische Antworten gehen. Die Podiumsdiskussion wird simultan in leichte Sprache übersetzt. Sollte Bedarf an anderweitigen Dolmetschern bestehen, bittet der Integrationsrat um rechtzeitige Rückmeldung.

Come Together mit Imbiss

„Das Fremde ist nur solange fremd, solange man es nicht kennt.“ Um den Wahrheitsgehalt dieser Redewendung wissen die Mitglieder des Harburger Integrationsrats ganz genau. Deshalb gibt es nach der Diskussion ein Come Together mit Imbiss, denn Essen ist die einfachste Form des interkulturellen Kennenlernens. Auch das intellektuelle Wohlbefinden kommt an diesem Abend nicht zu kurz.

Der „Young ClassX“ Chor der Stadtteilschule Süderelbe wird für die harmonische Begleitung der Veranstaltung sorgen. Auch dieser Chor, als eines der Aushängeschilder einer überaus multiethnischen Schule in einem bunten Quartier ist ein Beispiel dafür, wie gemeinsame Interessen über die Herkunft hinweg verbinden können.

10. Harburger Integrationskonferenz; Freitag, 22. November, von 17 bis 20 Uhr im Rieckhof, Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des Integrationsrates auf www.harburger-integrationsrat.de.