Harburg
FSJ

Elf Freiwillige in der Stadtverwaltung

(v.l.) Inga Leidig, Ines Hirschmann(VHS), FSJlerinnen und FSJler sowie Marei Buckow (r.)(

(v.l.) Inga Leidig, Ines Hirschmann(VHS), FSJlerinnen und FSJler sowie Marei Buckow (r.)(

Foto: Hansestadt Buxtehude / HA

Neun von ihnen werden in Kitas, eine in der Stadtjugendpflege eingesetzt. Auch im Historischen Rathaus wird eine FSJlerin beschäftigt

Buxtehude.  Bewerbungstraining, Theaterpädagogischer Workshop, Office-Grundkenntnisse: Wer bei der Hansestadt Buxtehude ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, macht mehr als nur eineinjähriges Praktikum. Mehrere von der Volkshochschule konzipierte Bildungstage gehören ebenso dazu wie die Integration der FSJlerinnen und FSJler in den Arbeitsalltag.

„Die jungen Menschen sind vollwertige Teammitglieder, sie bringen sich mit ihrem Charakter ein und haben die Chance, viel zu lernen“, sagt die FSJ-Koordinatorin der Fachgruppe Jugend und Familie, Inga Leidig.

Jetzt haben elf FSJlerinnen und FSJler ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung aufgenommen. Neun von ihnen werden in den städtischen Kindertagesstätten und eine in der Stadtjugendpflege eingesetzt. Auch im Historischen Rathaus wird eine FSJlerin beschäftigt: beim Kulturteam.

Erkenntnisse über den Beruf des Erziehers

Das FSJ schließt meist an die Schule an: „Manchem wird in diesem Jahr klarer, was er oder sie später beruflich machen will“, sagt die für Ausbildung bei der Hansestadt Buxtehude zuständige Marei Buckow.

Leidig ergänzt: „Uns geht es darum, Erkenntnisse über den Beruf des Erziehers zu vermitteln, zu zeigen, was zu tun ist, welche pädagogische Arbeit geleistet und welche Konzepte umgesetzt werden. Wir erleben das FSJ als eine erfolgreiche Maßnahme zur Nachwuchsförderung in Kindertagesstätten und der offenen Jugendarbeit.“

Wer in der Hansestadt ein FSJ macht, entwickelt zum Abschluss eine in den Alltag integriertes Projekt– zu einem Motto wie etwa „Indianerwoche“, einen Kostümtag organisieren, Bastelideen entwickeln und mit den Kindern umsetzen oder Geschichten suchen und vorlesen. Für die Stadt ist es wichtig, dass sowohl die jungen Erwachsenen als auch die Verwaltung vom FSJ profitieren.