Harburg
Fleestedt

Kranführer kollabiert in der Mittagshitze

Während der Mittagshitze ist am Donnerstag ein Kranführer in seiner Kabine in 30 Meter Höhe kollabiert und musste aufwendig von der Feuerwehr gerettet werden.

Während der Mittagshitze ist am Donnerstag ein Kranführer in seiner Kabine in 30 Meter Höhe kollabiert und musste aufwendig von der Feuerwehr gerettet werden.

Foto: JOTO/HamburgNews

Feuerwehr und Notarzt holten den bewusstlosen Mann in 30 Meter Höhe mit Hilfe einer Drehleiter aus seiner Kabine.

Seevetal.  Während der Mittagshitze ist am Donnerstag ein Kranführer in seiner Kabine in 30 Meter Höhe kollabiert und musste aufwendig von der Feuerwehr gerettet werden. Bei Temperaturen von 35 Grad war der Mann gegen 13 Uhr auf dem Kran bewusstlos geworden. Seine Kollegen verständigten den Rettungsdienst. Die Sanitäter und der Notarzt kletterten auf den 30 Meter hohen Kran auf einer Baustelle an der Winsener Landstraße in Fleestedt.

Kranführer hatte zu wenig Wasser getrunken

Sie konnten den Kreislauf des Kranführers stabilisieren, jedoch bestand keine Möglichkeit, dass er selbstständig der Kran verlassen konnte. Die Feuerwehr rückte mit der Drehleiter aus Meckelfeld an, auch die speziell ausgebildeten Höhenretter der Feuerwehr Hamburg waren im Einsatz. Zusammen entschlossen sich die Beteiligten den Mann mit der Tragevorrichtung der Drehleiter auf den Boden zu bringen. Der Kranführer wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er hatte nach Abendblatt-Informationen den Kreislaufkollaps, weil er bei den hohen Temperaturen zu wenig getrunken hatte. In Scheeßel war fast zeitgleich aufgrund der Hitze ein Trecker auf einem Getreidefeld in Brand geraten. Die Flammen griffen auf einen Teil des Getreidefeldes über. Die Feuerwehr war im Großeinsatz und konnte den Brand nach gut einer Stunde löschen.