Buchholz

Kreisel wird neues Tor für Buchholz

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Arno Reglitzky (FDP) auf dem Zebrastreifen in der Schützenstraße, den er vor zehn Jahren selbst erstritten hat. Inzwischen war er wieder erfolgreich. Ein Kreisel soll demnächst den Verkehr am Buchholzer Knoten entwirren.

Arno Reglitzky (FDP) auf dem Zebrastreifen in der Schützenstraße, den er vor zehn Jahren selbst erstritten hat. Inzwischen war er wieder erfolgreich. Ein Kreisel soll demnächst den Verkehr am Buchholzer Knoten entwirren.

Foto: HA

Die Kreuzung Hamburger Straße/Nordring wird für 1,3 Millionen Euro ausgebaut.

Buchholz.  Erfolg für Arno Reglitzky: Nach seinem Antrag für die Gruppe FDP/Freie Wähler im Kreis-Bauausschuss soll nun der Verkehr am Buchholzer Knoten, der Kreuzung zwischen Hamburger Straße und Nordring (beides Kreisstraßen), neu und besser geregelt werden. „Nach sieben bis acht Jahren Vorlauf haben wir grünes Licht. Die Entscheidung wird zudem von allen anderen Parteien unterstützt. Das macht mich glücklich“, sagte Reglitzky (FDP) am Donnerstag.

Für die Kreuzung wird nach dem einstimmigen Beschluss im Ausschuss nun ein Kreisel geplant, der rund 1,3 Millionen Euro kosten soll. Die Lösung mit einer Ampel wäre zwar mit 833.000 Euro günstiger gewesen. „Doch Buchholz hat als Zeichen für den Eingang zur Stadt einen Kreisel favorisiert“, sagte Uwe Karsten, der Chef des Betriebs Kreisstraßen, bei dem die Federführung für das Projekt liegt.

Vorgesehen ist, dass sich Kreis und Stadt die Kostendifferenz teilen. Die Stadt trägt zudem 25 Prozent der Summe von 833.000 Euro, weil auch der städtische Buenser Weg in die Kreuzung mündet. „Es gibt bereits Signale, dass das Projekt über das Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz gefördert werden kann“, sagt Kreissprecher Andres Wulfes. Dabei hilft der Bund mit einem Zuschuss von bis zu 60 Prozent. Das Geld wird vom Land verteilt.

Die Planung wird der Kreis an ein externes Büro vergeben. Vorgesehen sind derzeit Querungshilfen über die Arme des Kreisels sowie etwas vorgesetzt auf der Hamburger Straße eine Bedarfsampel für Fußgänger. Über sie sollen vor allem die Schüler aus dem nahen Wohngebiet sicher in das Schulzentrum gelangen.

Bis zum Baustart wird es allerdings noch dauern. „Mit allen Vorbehalten könnten wir Ende 2020 die Ausschreibung starten,“ sagt Karsten. Die Bauarbeiten würden 2021 beginnen.

( rz )

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