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Projekt Denickestraße: Erste Mieter ziehen ein

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Alexander Kulus
Häuser mit insgesamt 309 geförderten Wohnungen hat die Saga an der Denickestraße bauen lassen.

Häuser mit insgesamt 309 geförderten Wohnungen hat die Saga an der Denickestraße bauen lassen.

Foto: Jörg Riefenstahl

Saga hat 309 geförderte Wohnungen weitgehend fertiggestellt. Bis Mitte April soll das Quartier voll belegt sein.

Harburg.  Die Buchenhecken stehen schon, das Gras in den Vorgärten ist gesät und auf einigen Balkons wird schon Wäsche getrocknet. Unübersehbar sind die ersten Mieter in die Neubausiedlung an der Denickestraße eingezogen. Von insgesamt 309 Sozialbauwohnungen sind mittlerweile schon 101 bezogen. Die nächsten 61 Wohnungen werden am 1. März belegt, die darauffolgenden 94 am 1. April und die letzten 53 Wohnungen dann am 16. April. Interessierte können sich auf eine anfängliche Nettokaltmiete von 6,10 Euro pro Quadratmeter einstellen.

Da die Wohnungen öffentlich gefördert werden, müssen Mieter einen amtlichen Wohnberechtigungsschein vorweisen können. Mit einem Wohnberechtigungsschein kann der Mieter nachweisen, dass er Wohnungen beziehen darf, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Neubausiedlung wird von der Unternehmensgruppe SAGA gebaut und verwaltet.

Für die Vergabe der Wohnungen ist jedoch das Saga-Tochterunternehmen HWC verantwortlich. Mieter können Wohnungen mit 1 bis 4 Zimmern, für Singles, Paare und Familien beziehen. Außerdem gibt es in jedem Gebäude einen Aufzug, der für zusätzliche Seniorenfreundlichkeit sorgt. Tiefgaragen ermöglichen den Bewohnern, ihre Autos unterhalb der Wohnanlage zu parken. Die aufwendig ausgestalteten Fußwege, Gärten und Grünflächen sollen für eine angenehme Wohnatmosphäre sorgen.

Ziel des Bauprojekts war es, das Areal an der Denickestraße, Ecke Thörlstraße und Thörlweg zu revitalisieren – die Wiederbelebung eines alten Wohnquartiers also.

Für die moderne und zeitgemäße Wohnanlage mussten vorher die 176 Wohnungen aus den 1940er Jahren abgerissen werden. Die ursprünglichen Bewohner wurden umgesiedelt und sind in Ausweichwohnungen untergekommen. Viele der ursprünglichen Bewohner haben jedoch das Angebot angenommen, in die neu entstandenen Wohnungen einzuziehen. Bisher machen rund 45 ehemalige Mieter von dem Angebot der SAGA Gebrauch. Interessenten können sich unter www.saga.hamburg informieren und dort auch Wohnungsgesuche aufgeben.

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