Harburg
Landkreis Harburg

Großbrand bei Europas größtem Lkw-Händler Alga

Feuerwehrleute bekämpfen die meterhohen Stichflammen beim Lkw-Händler Alga in Sittensen

Feuerwehrleute bekämpfen die meterhohen Stichflammen beim Lkw-Händler Alga in Sittensen

Foto: JOTO

Die Autobahn-Ausfahrt Sittensen musste in Richtung Hamburg für mehrere Stunden gesperrt werden. Vier Feuerwehrleute verletzt.

Sittensen. Ein Großfeuer bei Europas größtem LKW-Händler Alga (Abkürzung für Firmengründer Alfred Gaßmann) in Sittensen hat in der Nacht einen Millionenschaden angerichtet. Eine 100 Meter lange Werkstatthalle und ein Nebengebäude waren am Montagabend gegen 20 Uhr in Brand geraten. Sie wurden ein Raub der Flammen.

Als die Feuerwehr eintraf, brannten die Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Bis zu 200 Feuerwehrleute aus verschiedenen Landkreisen waren in der Nacht im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz durch Rauchgas leicht verletzt. Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Brandursache ist unklar.

Drei Millionen Euro Schaden

Das Feuer war in der Werkstatthalle des LKW-Händlers ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt hätten sich keine Mitarbeiter mehr in der Halle befunden, heißt es. 15 Sattelzugmaschinen standen in der Halle, in der auch Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Sie wurden durch das Feuer zerstört. Der Sachschaden wird von der Polizei mit rund drei Millionen Euro beziffert.

Autobahn-Zufahrt stundenlang gesperrt

Die Polizei sperrte die Autobahnauffahrt Sittensen in Richtung Hamburg bis in die frühen Morgenstunden. Autofahrer auf der A1 hatten während des Brandes freie Fahrt. "Da der Wind günstig stand, zog der Rauch des Feuers nicht auf die Autobahn“, sagte ein Sprecher der Polizei. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Inzwischen ist das Feuer weitgehend gelöscht. Zurzeit finden in den Morgenstunden auf dem Gelände neben der Autobahn noch Nachlöscharbeiten statt. Die Brandursache ist weiterhin unklar.