Harburg
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Edeka-Markt eröffnet im März im Binnenhafen

Im Büro- und Geschäftshaus vom Brückenquartier wird im März 2019 ein Edeka-Markt öffnen.

Im Büro- und Geschäftshaus vom Brückenquartier wird im März 2019 ein Edeka-Markt öffnen.

Foto: Datenland / Lorenz Gruppe

Lebensmittelkette zieht ins Brückenquartier am Harburger Veritaskai. Fast alle Wohnungen des Bauprojekts sind verkauft.

Harburg.  Alle 56 Eigentumswohnungen des Neubauprojekts Brückenquartier im östlichen Binnenhafen sind vergeben. „Für die zwei letzten Wohnungen liegen Reservierungen vor. Ich gehe davon aus, dass die Verträge noch in diesem Jahr unterzeichnet werden“, sagt Investor Frank Lorenz. Anders als die bisherigen Neubürger an der Harburger Waterkant werden diese Wohnungseigentümer von Beginn an mindestens ein Nahversorgungsangebot vor ihrer Haustür finden: Am 28. März 2019 soll am Veritaskai/Ecke Theodor-York-Straße ein Edeka-Markt eröffnen.

Er wird das erste Lebensmittelgeschäft im Binnenhafen. „Zum Markt gehören ein Backshop und eine Gastronomie. Es wird eine Showküche geben, die Mittagsgerichte anbietet“, sagt Lorenz. Der Betreiber des rund 1200 Quadratmeter großen Markts, Martin Ziegler, hat bereits ein Edeka-Geschäft in Wilhelmsburg an der Straße Am Veringhof.

Der Lebensmittelmarkt wird eingerahmt von kleineren Ladengeschäften, die sowohl im Erdgeschoss des dunkelroten Büro- und Geschäftshauses am Veritaskai als auch in dem dahinter liegenden hellgrauen Wohngebäude vorgesehen sind.

Das Backsteingebäude ist nahezu fertiggestellt und wird 6300 Quadratmeter Büroflächen bieten. Hier wird Ende Januar einer der Hauptmieter einziehen: Die Firma Regus hat 1500 Quadratmeter angemietet, um dort ein Business Center zu betreiben. Das weltweit operierende Unternehmen ist mit knapp 3150 Standorten in 115 Ländern vertreten. In Hamburg hat Regus mehrere Business Center, unter anderem am Neuen Wall, im Chilehaus und in der HafenCity – und von Februar an auch am Veritaskai in Harburg. Voll ausgestattete Büroräume werden dort an wechselnde Nutzer vermietet, für neun bis zehn Euro pro Person und Tag bei einer zweijährigen Vertragslaufzeit. Hinzu kommen Gemeinschaftsbüros sowie Tagungs- und Konferenzräume.

Das Richtung Karnapp anschließende Wohngebäude mit einer Bruttofläche von 5000 Quadratmetern ist noch in Bau. Die Vermarktung der dortigen Wohnungen sei sehr gut gelaufen, sagt Investor Lorenz. Er rechnet damit, dass das gesamte Projekt Brückenquartier Ende 2019 abgeschlossen sein wird.

Dann wird sich Frank Lorenz schon um eine neue Großbaustelle in der Nachbarschaft kümmern: Schräg gegenüber soll das Vier-Sterne-Hotel am Veri-taskai mit 214 Zimmern, Gastronomie und Konferenzbereich heranwachsen, ein 65 Meter hoher Hotelturm mit gefalteter Glasfassade. „Der Bau wird in Kürze starten“, sagt der Investor.